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Wiedereinschreibeung ins gleiche Studienfach nach Studienabbruch unmöglich?


10.08.2006 03:30 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Guten Morgen,

ich bin momentan in einer sehr schwierigen Situation: ich habe mich für dieses Wintersemester an einer Universiät für ein Fach beworben, in dem ich schon einmal vor drei Jahren eingeschrieben war(an einer anderen Uni). Damals brach ich das Studium bereits nach einem Semester wieder ab(Zwangsexmatrikulation wegen fehlender Rückmeldung) ohne Prüfungen absolviert zu haben, da ich mich aufgrund starker psychischer Probleme(die mit dem Fach nichts zu tun hatten) nicht imstande sah weiterzustudieren. Ich war damals bereits in psychotherapeutischer Behandlung; mein Therapeut kann das also alles bestätigen.
Nun hat mir die Uni, an der ich mich für dieses Wintersemester beworben habe mitgeteilt, dass ich zumindest die Zwischenprüfung bestanden haben müsste um mich wieder für dieses Fach zu bewerben und dass eine Rückstufung ins erste Fachsemester nicht möglich sei. Ich habe allerdings eine Bekannte(habe sie in einer Klinik für Psychosomatik kennengelernt), der aufgrund psychischer Probleme die Wiederbewerbung und Rückstufung bewilligt worden war(anderes Fach und andere Uni als ich).
Ich kann es einfach nicht verstehen, warum ich dieses Fach, das mein Traumfach ist und das ich nur aufgrund starker psychischer Probleme, die mittlerweile fast gänzlich weg sind, nicht wieder studieren darf. Das Studienabbruch liegt jetzt fast drei Jahre zurück, es geht mir deutlich besser und habe seitdem auch nichts anderes zu studieren begonnen. Ich habe ein ziehmlich gutes Abitur(weit überdurchschnittlich) und nun acht Wartesemester.
Ich bin wirklich verzweifelt, weil es für mich eigentlich kein adäquates Fach gibt, das ich stattdessen studieren würde. Ausserdem ist jetzt schon einige Zeit seit dem Bestehen meines Abiturs ins Land gegangen und ich will unbedingt ab diesem Semester studieren.
Ich hoffe, dass Sie mir helfen können!
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Informationen eie folgt:

Grundsätzlich ist ein Hochschulwechsel und/oder eine Wiedereinschreibung jederzeit möglich.

Voraussetzung dafür ist, dass die Einschreibungsunterlagen bei der entsprechenden Uni vollständig eingereicht werden.

Zusätzlich zu den "üblichen" Unterlagen (Kopie des Zeugnisses der Hochschulreife etc.) sind bei einem Hochschulwechsel oder einer Wiedereinschreibung in der Regel noch folgende Unterlagen einzureichen:

1) vollständige Nachweise bisheriger Studienzeiten
2) Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
3) Bescheinigung des für den beantragten Studiengang zuständigen Prüfungssekretariats über die Anrechnung bisheriger Studienleistungen und die Einstufung in ein bestimmtes Fachsemester, wenn bereits in ähnlichen oder gleichwertigen Studiengängen eine Einschreibung bestanden hat.
4) Bescheinigung des abgebenden Prüfungsamtes über alle bereits erbrachten Prüfungsversuche (insbesondere Angabe der nicht bestandenen Prüfungen), wenn bereits eine Einschreibung in demselben oder ähnlichen Studiengängen bestanden hat.

Die Argumentation Ihrer Uni, dass zumindest die Zwischenprüfung bestanden sein müsste um sich wieder für Ihr Fach zu bewerben und dass eine Rückstufung ins erste Fachsemester nicht möglich sei kann ich nicht nachvollziehen. Möglicherweise bestehen für Ihr Fach an Ihrer Uni Sonderregelungen, die gegebenenfalls von Ihnen zu erfragen wären.

Ich empfehle Ihnen zunächst, die o.g. Unterlagen einzuholen und damit erneut die Einschreibung bei Ihrer Uni zu beantragen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 14.08.2006 | 15:11

Guten Tag Herr Weber,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Die Uni hat mir gesagt, dass da tatsächlich Sonderregelungen vorliegen.
Deshalb meine Nachfrage: ist der Versuch aussichtsreich mich jedoch einzuklagen? Wenn ja: wie gehe ich vor und wie teuer kann das sein?

Vielen Dank und mfG.
Anonym

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2006 | 16:03

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ohne Sichtung der gesamten Unterlagen ist eine seriöse Beantwortung Ihrer Nachfrage leider nicht möglich. Ebenso bezüglich der Kosten.

Sie sollten diesbezüglich einen Kollegen vor Ort konsultieren.

Gerne bin auch ich bereit, mir die kompletten Unterlagen anzusehen und die Erfolgsaussichten einer evtl. Klage zu überprüfen. Bezüglich der Kosten werde ich Sie dann vor Übernahme des möglichen Mandates ebenfalls informieren.

Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, bitte ich Sie, sich außerhalb dieses Forums mit mir in Verbindung zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Weber
Rechtsanwalt

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