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Wiedereingliederung/Kündigung?

10.01.2011 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


16:38

Ich bin seit 12 Jahren in einem EH-Unternehmen tätig. Seit ca 4 Jahren arbeite ich dort als Abteilungsleiter. Da ich seit Nov. diesen Jahres erkrankt bin, mache ich ab Jan. eine Wiedereingliederungsmaßnahme, die ich bei meiner Hausleiterin abgab. Sie sagte an diesem Tag gar nicht zu mir außer "Guten Tag" füllte die Unterlagen aus, und "Auf Wiedersehen". Dies kam mir schon komisch vor. Wie ich vermute wird mit mir ein Gespräch mit dem Verkaufsleiter geführt. Jetzt habe ich Angst das sie mit kündigen. Was kann mir passieren und wie verhalte ich mich?

10.01.2011 | 13:43

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

In Ihrer Frage dürfte es um die stufenweise Wiedereingleiderung gem. § 74 SGB V , nach dem sog. Hamburger Modell, gehen.
Zunächst besteht aus meiner Sicht kein Grund, gleich von einer Kündigung auszugehen.

Eine Kündigung ist als letztes Mittel nur zulässig, wenn der Arbeitgeber alle zumutbaren Möglichkeiten zu ihrer Vermeidung ausgeschöpft hat. Bei einer krankheitsbedingten Kündigung hat der Arbeitgeber alle gleichwertigen, leidensgerechten Arbeitsplätze, auf denen der betroffene Arbeitnehmer unter Wahrnehmung des Direktionsrechtes einsetzbar wäre, in Betracht zu ziehen und ggf. "freizumachen".

Daneben hat der Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchzuführen. Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist Aufgabe des Arbeitgebers. Ziel ist es die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers zu beendeb, wiederholter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des betroffenen Beschäftigten zu erhalten. Die Rechtsgrundlage ist § 84 Abs. 2 (SGB IX). § 84 Abs. 2 SGB IX bietet zwar keinen Rechtsanspruch auf Wiedereingleiderung, macht aber eine Kündigung unter Umständen sozial ungerechtfertigt.

Sie sollten sich daher keine allzu große Sorgen machen, sondern versuchen, zusammen mit dem Arbeitgeber konstruktiv den Wiedereinstieg zu planen.

___

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren. Nutzen Sie hierzu die kostenlose Nachfragefunktion, die persönliche Beratungsanfrage oder die kanzleieigenen Kontaktmöglichkeiten. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion nur Fragen beantwortet werden können, die den Regeln dieses Forums entsprechen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.


Rechtsanwalt Mirko Ziegler

Rückfrage vom Fragesteller 10.01.2011 | 16:33

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Da ich soeben von einer Kollegin erfahren habe, haben sich angeblich Mitarbeiter über meine Führungsweise beim Betriebsrat beschwert. Der Betriebsrat verlangt ein klärendes Gespräch zwischen mir und dem Verkaufsleiter. Darf mich mein Verkaufsleiter in den Stunden runtersetzen(hat schon vor einem Jahr versucht mich auf 4 Stunden runterzusetzen)? Darf er mich in eine andere Filiale versetzen? Wenn ja wie weit darf die von meinem Wohnort entfernt sein?

Vielen Dank im Voraus für Ihr Hilfe

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.01.2011 | 16:38

Sehr geehrte Fragestellerin,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies keine Nachfrage nach den Regeln dieser Plattform sind.

Gern bin ich aber bereit Ihre weiteren Fragen im Rahmen einer Direktanfrage zu beantworten.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ziegler

ANTWORT VON

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