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Wiederaufnahme in Krankenkasse nach Auslandsaufenthalt

05.10.2012 16:51 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ich arbeite seit einem Jahr als Entwicklungshelfer im Ausland und war, zusammen mit meiner Familie, waehrend dieser Zeit (sowie einer 2-monatigen Vorbereitungszeit in Deutschland) ueber meinen Arbeitgeber in einer privaten Krankenkasse versichert.

Meine Frau und mein Sohn sind nun aus gesundheitlichen Gruenden wieder nach Deutschland zurueckgekommen und moechten gerne wieder in die (gesetzliche) Krankenversicherung aufgenommen werden. Mein Arbeitgeber wuerde auch die Kosten hierfuer uebernehmen. Die AOK, ueber die wir frueher versichert waren, hat eine Antragspflichtversicherung mit Hinweis auf unsere Vergangenheit in einer privaten Versicherung jedoch abgelehnt.

Die derzeitige Versicherung laeuft in 6 Wochen aus und eine Verlaengerung ist eigentlich keine Option. Was koennen wir tun?

Meine Frau hat sich bereits bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet. Wie sind die Moeglichkeiten ueber diesen Weg wieder in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen zu werden?

Wie waeren die Erfolgsaussichten, trotz aktueller gesundheitlicher Probleme, zu einem bezahlbaren Beitrag bei einer Privatversicherung aufgenommen zu werden?

Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltesgerne wie folgt beantworten möchte.

1. Krankenversicherung über Arbeitsagentur

Dies ist über § 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V möglich, wenn die Voraussetzungen für ALG I vorliegen, wozuich nach Ihrer Schilderung nichts sagen kann.

Hierzu muss aber eine versicherungspflichtige Beschäftigung vorgelegen haben.

Wenn Sie der Hauptverdiener sind, bleibt das Kind bei Ihnen versichert und kann nicht über die Mutter familienversichert werden.


2. Wie waeren die Erfolgsaussichten, trotz aktueller gesundheitlicher Probleme, zu einem bezahlbaren Beitrag bei einer Privatversicherung aufgenommen zu werden?

Das kommt darauf an, was Sie bei Ausreise aus Deutschland mit Ihrer privaten Krankenversicherung vereinbart haben, ob Sie bspw einen Anwartschafsversicherung haben über die man den Krankenversicherungsschutz reaktivieren könnte.

Weiterhin hängt es vom Krankheitsbild ab, ob und zu welchen Konditionen eine Privatversicherung Schutz bieten würde.

Wenn die gesetzliche Kasse Sie nicht nimmt, bleibt dann noch der sogenannte Basistarif der PKV, dessen Beiträge sich aber am Höchstsatz der Beitragsbemessungsgrenze orientiert.

Ich entnehme Ihrer Schilderung aber, dass Sie über Ihren Arbeitgeber privat versichert wurden.

Wie waren Sie denn vorher versichert? Gegebenfalls vestehen Vorversicherungszeiten in der GKV, die Ihnen eine Rückkehr ermöglichen.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben haben zu können.

Bitte bedenken Sie, dass meine Einschätzung ausschließlich auf Ihren Angaben beruht.

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