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Wie wird eine Abfindung auf Arbeitslosengeld angerechnet und wie wird besteuert?


10.03.2007 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Sehr geehrter Anwalt/Anwältin

ich bin als Pharmareferentin im Außendienst tätig. Es ist möglich, dass mir auf Grund einer Fusion betriebsbedingt gekündigt wird.
Ich möchte wissen, wie eine Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird und wie sie versteuert wird?
Außderdem möchte ich gerne die üblichen Sätze für eine Abfindung
erfahren. Ich bin 11 Jahre für die Firma tätig.

Danke D.L.-D.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten will:

1. Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Abfindung (immer Ergebnis von Verhandlungen), außer in den Fällen des § 1 a KSchG (der Arbeitgeber muss sich freiwillig für eine Kündigung nach § 1 a KSchG entscheiden).
2. Keine Anrechnung auf das Arbeitslosengeld, außer die ordentliche Kündigungsfrist (ergibt sich aus Vertrag, Tarifvertrag oder § 622 Abs. 2 BGB) wird nicht eingehalten (vgl. § 143 a SGB).
3. Versteuerung wie Einkommen (§ 24 EStG). Vergünstigung gem. § 34 EStG – Fünftelungsregelung (mehr Infos im Netz bei Kenntnis der Höhe der Abfindung).
4. Üblich, bei § 1 a KSchG zwingend: 0,5 Bruttomonatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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