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Wie wird die betriebliche Altersversorgung im Scheidungsfall aufgeteilt?

| 21.03.2021 10:11 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Fragen zur Teilung von Altersvorsroge im Rahmen des Versorgungsausgleiches
§§ 1, 10 VersAusglG

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Frau und ich sind seit Nov. 1995 verheiratet, leben aber seit März 2021 getrennt. Eine Scheidung nach einem Jahr der Trennung wird sehr wahrscheinlich.
Ich habe seit 2002 bis 2018 im Rahmen einer zusätzlichen betrieblichen Altersvorge (also neben der Betriebsrente) aus der jährlichen Erfolgsbeteiligung einen entsprechenden Betrag in das sogen. "Deferred Compensation" (kurz DC) investiert (in Investmentfonds, jetzt aber fix abgesichert mit geringer Festverzinsung). Der Betrag ist abgesichert durch den Pension Trust.
Am 31.März 2022 scheide ich aus der Firma aus (bin seit Januar 2020 in passiver Altersteilzeit) und komme dann sofort in die abschlagsfreie Regelrente (ich bin Jahrgang 1956).
Der Betrag, der in DC angespart wurde, beläuft sich auf über 100 T€. Es ist festgelegt, dass der Betrag nicht schon bei Ausscheiden aus der Firma ausbezahlt wird, sondern erst 1 Jahr danach, also im April 2023. Es gibt verschiedene Auszahlungsmodalitäten: 1x Auszahlung des Gesamtbetrages (dann im April 2023) oder in 10-12 Jahresraten.
Meine Frage: Habe ich die Entscheidungshoheit, wie der Betrag ausgezahlt werden soll, oder kann dies meine Frau auch bestimmen? Mein Ansinnen wäre, den Betrag in 10 Jahresraten auszahlen zu lassen (aus steuerlichen Gründen) - natürlich hat meine Frau ein Anrecht auf einen Anteil der Jahresraten im Zuge des Verorgungsausgleichs, aber ich weiß nicht, ob sie auf eine 1x Auszahlung bestehen kann. Das würde dann natürlich einen sofort hohen Betrag ausmachen.

21.03.2021 | 18:57

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage zum Versorgungsausgleich darf ich wie folgt beantworten:

Nach §§ 1, 10 VersAusglG erfolgt eine interne Teilung, d.h. der bestehende Vertrag wird direkt beim Versorgungsträger in zwei Verträge geteilt und die Auszahlungsmodalitäten sind dann von jedem Ehegatten individuell wählbar.

Steuerlich ist die Druchführung des Versorgungsausgleiches unrelevant.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie gern nachfragen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/wp-content/uploads/2018/06/Hinweise-zur-Datenverarbeitung.pdf

https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/datenschutz/




Rückfrage vom Fragesteller 21.03.2021 | 20:11

Sehr geehrte Frau Sperling,
Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Gehe ich richtig in der Annahme, dass dann das in DC angesparte Kapital nicht zu meinem Endvermögen addiert wird? Meine Frau erhält Ihren Anteil, aber wenn der Betrag zu meinem Endvermögen zählt, würde ich ja sozusagen doppelt belastet werden.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.03.2021 | 19:32

Wenn die Altersvorsroge im Versorgungsausgleich behandelt wird, dann ist sie für den Zugewinn unbeachtlich. Sollte es jedoch keine wirkliche Altervorsoge sein, die unter den Versorgungsausgleich fällt, dann findet sie im Zugewinn Beachtung. Jeder Wert kann aber nur einmal ausgeglichen werden, d.h. entweder im Zugewinn oder im Versorgungsausgleich.

Bewertung des Fragestellers 22.03.2021 | 21:17

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