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Wie weit haftet mein Steuerberater? Ich habe 4x Mini Jobs beschäftigt#5Jahre...


11.12.2010 21:05 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Seit 5 Jahrenhabe ich 4 MINI Jobs beschäftigt...
Aber: 1x davon Rentnerin mit Witwenrente!!

Nun nach 5 jahren fällt mir ALLEs auf die Füße...
Das bei Witwenrente- auch gegengerechnet wird..
sooo das sich das rein garnichts mehr lonht...
Das hätte mir mein Steuerberater doch sagen müssen? Denhabe ich seit 10 Jahren. der kennt meine ganze Geschichte und zusammenhänge ...
Wie weit geht die Haftung eines Steuerberater? Es sind 15.000€ verloren....
Wer von Euch segelnden Steuerberatern / oder segelnden RA hat Rat ???

1) Seit 5 Jahren besteht für's Büro auch noch ein "MINI-JOB Vertrag für

Regel-Renterin" auf 400€ Basis.

a) immer wurde vom Büro alles an
Knappschft / Berufgenossenschft / und Unfallversicherung
pünktlich gemeldet und bezahlt...
Vom FA hat die gute Frührentnerin auch zusätzliche neue Steuernummer erhalten..


b) damit auch eine Betriebsprüfung o h n e Beanstandung gehabt...


2) Nun nach 5 Jahren ... kommt ein Brief von Rentenversicherung:

a) Du liebe Frau Frührentner musst uns selber auch noch deine zusätzliche
Tätigkeit s e l b e r schriftlich mitteilen.... auch wenn alles und jeder von deinem
Arebitgeber mit Meldungen und Beiträgen versorgt worden ist.

b) Und : von den 400€ im Monat müssen mal eben 250€ gegegerechnet werden... nach Tabelle für Ost-Dt.
weil ja bei deiner Rente, ges amt unter 1000€ ...ja mal eben auch

ein Anteil von einer

Witwen-Rente
enthalten ist.

Und diese Witwenrente ist mit Gegenrechnen von zusätzlichen Einnahmen zu versehen - so willes das Gesetz.

3) Nun ist denn man auf einen Schlag folgendes fällig :

a) eine Rückzahlung von den 400€ / Monat dann

250€ für jeden Monat x 12 Monate x 5 Jahre = 14.000€


4) Wer von Euch hat Rat :

a) Inwieweit - könnte hier die "GF - Haftpflichtversicherung des Steuerberater"
in der Pflicht sein?

Nicht für das Versämnis der Rentnerin - s e l b e r auch nochmal zu melden ...sonder dafür das er UNS nix SAGT ...das ein Harrakierie ist ....eine Rentnerin mit Witwenrnete auf
400€ zusätzlich zu beschäftigen...

b) Fällt sowas unter "Beratungs-Pflicht des Steuerberater" ?

Weil die Beschäftigung einer 400€ Kraft ,die zusätzlich auch Witwenrente bekommt
i m m e r wieder duch Abgaben und Gegerechnen alles aufgefressen wird.


250€ gegerechnen zu Witwenrente
120 € Knappschaft
15€ Unfallversicherung

>>> macht 385 € Abzüge .............. verbelibt 15€ / Monat für 400€ Job

Frage: Mach es Sinn - meine Steurberatrer nach seiner GF Haftplicht zu fragen - einvernehmlich ?
Oder muss er mir solche Fallen n i c h t sagen ?

Als er eben die Briefe bekommt sagt er zu mir das dies auch NEUKENAD für ihn ist ...
Der hat10 Angstellte und ist seit 40 Jahren selbständiger Steuerberater ...

danke für Ihre Hilfe ;-)


Die betriebsprüfung durch dei Knappschft war vor 2 Jahren ...alles "OK"
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aus Ihren Angaben entnehme ich, dass Sie Unternehmer sind und geringfügige Beschäftige angestellt haben. Eine davon ist Frührentnerin, die eine Witwenrente bezieht. Der Steuerberater ist dabei für Ihr Unternehmen tätig und macht u.a. die Gehaltsabrechnungen für die Mitarbeiter.

Danach ist der Steuerberater nicht für Ihre Angestellten tätig. Folglich besteht eine entsprechende Beratungs- und Aufklärungspflicht nur Ihnen gegenüber. Die Nachzahlung von EUR 15.000,- wird dabei nicht Ihr Unternehmen, sondern die Frührentnerin betreffen. Auch wenn Sie sich für diese verantwortlich fühlen, entsteht für Ihr Unternehmen keine Steuernachzahlung und damit auch kein Schaden.

Daher werden Sie bzw. Ihre Angestellte den Steuerberater oder dessen Haftpflichtversicherung mangels Schaden nicht in Anspruch nehmen. Dies wird auch dadurch bestätigt, dass die Betriebsprüfung ohne Beanstandungen durchgeführt wurde. Hierauf wird sich der Steuerberater in jedem Fall stützen.

Aber auch wenn der Steuerberater von den Verhältnissen der Frührentnerin Kenntnis hatte, ergibt sich mangels Mandatsverhältnis kein Haftungsanspruch.

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können und stehe bei Nachfragen weiter zur Verfügung.

Mit besten Grüßen
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