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Wie viel darf man als Studentin Arbeiten und wie viel verdienen?


24.10.2005 10:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 20 Jahre alt. Seit dem 01.10.2005 bin ich Studentin im Erstsemester. Da es Unstimmigkeiten mit dem Unterhalt meiner Eltern es gab, habe ich einen auf zwei Monate befristeten Teilzeit Job angenommen in einer Waschküche eines Krankenhauses an dem ich drei Mal die Woche für 7,75 Std. (ohne Pause) arbeiten sollte.

Von der Verwaltungsabteilung meines Unternehmens wurde mir das bestätigt und man sagte mir das ich auch mehr nicht arbeiten dürfe da ich sonnst aus der Studentischen Krankenversicherung fallen würde und das Jugendarbeitsschutzgesetz für mich als Studentin gelten würde.
Heute meinte jedoch mein Abteilungsleiter das das quatsch währe und trug mich entgegen meinen willen zusätzlich zu den drei Tagen zur Samstags arbeit ein und veränderte meine Arbeitszeit von 08-16 auf 05-15 Uhr und damit von 7,75 auf 9,15 Std.. Der Samstag und die 1,5 Stunden täglich mehr währen Überstunden und würden auch so abgerechnet werden.
Wenn mir das nicht passe könne ich ja das Unternehmen verlassen.

Nun würde ich gerne wissen was nun stimmt? Was ist meine Höchstgrenze an max. Einkommen und max. Arbeitszeit. Gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz tatsächlich für mich? Muss ich das so akzeptieren, wenn ich den Arbeitsplatz behalten möchte?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs können Sie sich bei der Krankenkasse Ihrer Eltern beitragsfrei versichern lassen, wenn Ihr monatliches Einkommen nicht einen Betrag von 400 Euro (ohne BAföG-Leistungen) überschreitet. Überschreitet Ihr Einkommen diese Grenze müssen Sie sich selbst im Rahmen der studentischen Krankenversicherung versichern lassen. Ebenso würden Sie dann auch rentenversicherungspflichtig sein.

Die Möglichkeit der studentischen Krankenversicherung können Sie zudem nur in Anspruch nehmen, solange Sie nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten. Diese 20-Stunden-Grenze können Sie überschreiten, sofern Sie ausschließlich in den Semesterferien arbeiten oder wenn, was bei Ihnen der Fall zu sein scheint, das Beschäftigungsverhältnis auf bis zu zwei Monate oder 50 Arbeitstage begrenzt ist.

Die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes greifen in Ihrem Falle nicht ein, da Sie volljährig sind.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Ingo Kruppa
Rechtsanwalt
www.kruppa-ruprecht.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.10.2005 | 12:35

Hallo,
danke für die Auskunft.
Ich kann nicht in die Familienversicherung meiner Eltern, da mein Vater Privat Krankenversichert ist. Und da ich bisher auch Privat Krankenversichert war, kann ich auch nicht bei meiner Mutter mitversichert werden. Also bleibt die Studentische Krankenversicherung als einigste Option Übrig

So wie ich nun Ihre Ausführungen verstanden habe, liegt die einigste Beschränkung in der das max. 20 Std. gearbeit werden darf in der woche.

Mit freudlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.10.2005 | 14:15

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Zunächst sollten Sie doch bei der Krankenkasse Ihrer Mutter versuchen, sich dort mitversichern zu lassen.

Im übrigen gibt es hinsichtlich der Frage, wieviel Stunden in der Woche Sie arbeiten können, ohne die Möglichkeit der Studentischen Krankenversicherung zu verlieren, keine weitere als die genannte Grenze (20 Stunden). Auf die möglichen Ausnahmen, insbesondere bezüglich einer Tätigkeit in den Semesterferien, habe ich hingewiesen.

Ansonsten gelten, abgesehen von den normalen arbeitsschutzrechtlichen Beschränkungen, keine Grenzen. Insbesondere gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz nur für Kinder und Jugendliche - also nicht für Erwachsene wie Sie.

Bitte nochmals beachten: Steigt der Verdienst auf über 400 Euro monatlich, kommen zu den Krankenversicherungsbeträgen noch Kosten für die gesetzliche Rentenversicherung hinzu.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Kruppa
Rechtsanwalt
www.kruppa-ruprecht.de

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