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Wie viel Urlaubsanspruch habe ich bei Kündigung zum 31.07.?

| 11.04.2012 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich möchte zum 31.07.12 meinen Job kündigen. ich arbeite seit Juni letzten Jahres auf dieser Stelle und habe davor schon meine Ausbildung hier gemacht. Nun habe ich im BUrlG §§ 4 und 5 gelesen dass ich Anspruch auf vollen Urlaub (30 Tage davon 6 bereits genommen). Nun besagt aber unser Tarifvertrag dass mir nur ein zwölftel des JahresUrlaubs pro angefangenen Monat zu steht. Ist das rechtens?? §13 sagt doch das der Tarif nciht zu ungunsten sein darf.

Vielen Dank für die Antwort

11.04.2012 | 17:18

Antwort

von


(2005)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Wenn Sie in der zweiten Hälfte eines Kalenderjahres ausscheiden, haben Sie Anspruch auf den vollen gesetzlichen Mindest-Urlaubsanspruch von 24 Werkstagen (einschließlich Samstag, siehe § 3 Abs.2 BUrlG ) bzw. 20 Arbeitstagen bei einer 5-Tagewoche, also jeweils 4 Wochen. Hiervon kann nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers abgewichen werden, § 13 BUrlG . In Hinblick auf den darüber hinausgehenden Urlaub kann aber im Tarifvertrag abweichendes geregelt werden.

Haben Sie aus Ihrem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem anwendbaren Tarifvertrag einen höheren Urlaubsanspruch, oder wurde eine Zwölftelregelung vereinbart so gilt folgendes: Für den Fall des Ausscheidens nach dem 30.06. ist eine Zwölftelregelung zulässig, allerdings nur für den Urlaubsanspruch der über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgeht.

Insoweit greift das Günstigkeitsprinzip, woraus folgt: Ist der Urlaubsanspruch nach der Zwölftelung geringer als der gesetzlich zustehende Mindesturlaubsanspruch, so ist mindestens dieser gesetzliche Anspruch zu gewähren. Ist der Urlaubsanspruch nach Zwölftelung höher als der gesetzliche Mindestanspruch, so ist der höhere Urlaubsanspruch aus der Zwölftelung zu gewähren.

Bei einem Ausscheiden Ende Juli haben Sie daher Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub (20 Tage bei einer 5-Tageswoche) abzüglich der bereits genommenen Tage. Bei einem späteren Ausscheiden würde sich der Anspruch entsprechend der Zwölftelregelung ggf. erhöhen


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Bewertung des Fragestellers 11.04.2012 | 19:47

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