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Wie verteile ich das Erbe?

19.05.2013 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Überschuldeter Nachlass durch Beschwerung des Nachlasses mit Vermächtnissen

Frage wegen Testament: mein Onkel hat ein Testament geschrieben, in dem steht, das ich seine Erbin bin. Als Vermächtnis sollen seine beiden Neffen je einen Betrag von 5.000,-€ erhalten. Außerdem soll ich die Testamentsvollstreckerin sein. Nach Abzug aller Kosten wie Mietzahlungen, Entrümpelung, Renovierung, Beerdigung etc. verbleiben aber nur ca. 5000,-€. Wie soll oder muß ich dieses Geld verteilen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ohne Kenntnis des Testaments können hier nur allgemeine Aussagen getroffen werden:
Aufgrund des vorhandenen Nachlasses und der Beschwerung mit den beiden Geldvermächtnissen, sollten Sie die Überschwerungseinrde des § 1992 BGB erheben. Macht der Erbe die Überschwerungseinrede geltend, gilt als Rechtsfolge die §§ 1990,1991 BGB und Sie müssen die Vermächtnisnehmer gleichmäßig befriedigen, also hier für jeden 2.500 € (1991 Abs. 4 BGB iVm § 327 InsO ), es sei denn der Erblasser hat eine abweichende Regelung getroffen. Zuvor haben Sie als Beschwerte ihre eigenen Forderungen als TV etc. sowie die Forderungen der übrigen Nachlaßgläubiger einzustellen und danach erst den Aktivnachlaß zu berechnen. GGfs. schlagen Sie auch das Erbe aus und entledigen sich der Aufgabe als Testamentsvollstrecker.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 20.05.2013 | 10:06

Beim Nachlassgericht erhielt ich die Rechtsauskunft, dass ich das das ganze Erbe behalten könne, da ich ja die Erbein bin und den Nachlass verteilen kann wie ich möchte. Diese Aussage fand ich etwas fragwürdig, weshalb ich hier in diesem Forum um eine Rechsauskunft ersuchte. Ihre Auskunft, dass ich den beiden Neffen ein Vermächtnis von je 2.500,-€ auszahlen müsse und für mich als Haupterbe ganichts bleibt ist nun eine ganz gegensätzliche Antwort! Eine evtl. Rechnungsstellung als Testamentsvollstrecker befriedigt dieses Problem nicht. Es kann doch nicht sein, das der Haupterbe die Last der Nachlassverwaltung trägt und als Erbe überhaupt keine Berücksichtigung findet (außer über eine Rechnungslegung als TV).

Vielen Dank im voraus für Ihre Beantwortung meiner Nachfrage.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.05.2013 | 15:26

Hier ist das Problem, dass der Erbe noch beschwert ist, mit den Vermächtnissen.
Der Nachlaß ist hier nicht werthaltig. Leider ist dies so. Sie können die Erbschaft ausschlagen!
Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn Sie Anspruch auf einen Pflichtteil haben, was bei Ihnen nicht der Fall ist, da Sie per se von Ihrem Onkel erben.

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