Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wie verhält es sich mit der Verjährungsfrist?

31.10.2014 22:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe per 09.01.2008 einen Dauervorschuss über 500€ (für Aufwendungen, Einkäufe etc. die im Zusammenhang mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen stehen) von meinem Arbeitgeber erhalten. Seit November 2009 bin ich Aufgrund von 2 Schwangerschaften und Elternzeit nicht mehr aktiv beschäftigt. Nun fordert mein Arbeitgeber den DAuervorschuss zurück.
Ob der Vorschuss bereits von mir zurückgezahlt wurde oder nicht kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Der Vorschuss erscheint nicht auf den Gehaltsabrechnung. Bin ich dazu verpflichtet den Dauervorschuss zurückzuzahlen? Was muss ich beachten welche Vorgehensweise können Sie mir empfehlen?? Wie verhält es sich mit der Verjährungsfrist in diesem Fall? Wäre eine Verweigerung der Rückzahlung ein Kündigungsgrund?
Mit freundlichen Grüße, Sandra dos Santos

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der Anspruch des Arbeitgebers verjährt in drei Jahren ab dem Ende des Jahres, in dem der Vorschuss entweder zurückgefordert wurde oder laut Vertrag zurückgezahlt werden muß(te). Wenn der Vorschuss also bisher weder zurückgefordert wurde noch gemäß Vertrag hätte zurückgezahlt werden müssen, ist der Vorschuss nicht verjährt. Sie müssen den Vorschuss daher zurückzahlen.

Wenn Sie nicht zahlen, kann der Arbeitgeber Sie auf Zahlung verklagen. Ein Kündigungsgrund ist es aber nicht.

Ich empfehle, den Arbeitsvertrag auf Rückzahlungsvereinbarungen zu prüfen und den Betriebsrat nach Präzedenzfällen und/oder betriebsinternen Vereinbarungen zu fragen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70465 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle, kompetente und ausführliche Beratung! Dankeschön!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Habe etwas gewartet auf die Antwort, aber mein Angebot von € 25 war ja auch das Minimum, das man bieten kann, da stürzt sich nicht jeder Anwalt sofort darauf. Alles OK, ganz gutes System. Wer es sehr eilig hat, muss halt etwas ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank, Sie haben mir sehr geholfen! ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen