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Wie soll ich mich verhalten und was kann der Subunternehmer gegen mich anstreben, oder greift hier V


03.06.2011 16:21 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



sehr geehrter Herr Anwalt,

seit heute beschäftigt mich ein Fall, bei dem ich gerne Ihren Rat einholen würde.
Im Jahr 2007 habe ich in Österreich gelebt und hatte da auch eine Firma (Einmannbetrieb) gemeldet.
Von einer Österreichischen Firma habe ich den Auftrag zur Montage einer Fassade in Liverpool (GB) erhalten.
Diese Montage fand im Zeitraum 2007 statt.
Um diese Montage ausführen zu können, habe ich ein Polinisches Leiharbeiterunternehmen kontaktiert, welches mir dann Arbeitskräfte zur verfügung gestellt hat.
Einen Werkvertrag gibt es nicht.
Am Ende des Vertrages kam es zu meinungsverschiedenheiten.
fehlendes Werkzeug, Herantreten an meinen Kunden ect.
Der Schlussrechnung des Subunternehmers habe ich einige Posten gegenverrechnet ( wie fehlendes werkzeug ) und bin dann mit meiner Rechnung auf etwa 0 gekommen. Der Subunternehmer hat dann von September 2008 bis heute nichts mehr von sich hören lassen.
ich bin mittlerweile nach Deutschland gezogen.
Heute habe ich eine Schlussrechnung über 38.000 euro erhalten.
Ich habe noch alle Unterlagen aufgehoben. Einige posten meiner Gegenrechnung sind wohl heute nicht mehr voll belegbar.

Meine Frage

Wie soll ich mich verhalten und was kann der Subunternehmer gegen mich anstreben?

für eine Antwort wäre ich Ihnen Dankbar

MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,


da das Bauvorhaben in Liverpool durchgeführt worden ist, werden Sie bezüglich der von Ihnen angedachten Verjährung leider keinen Erfolg haben.

Denn es wird britisches Recht Anwendung finden; der derzeitige Wohnort ist dabei irrelevant.


Und danach gilt: Forderungen aus einfachen Verträgen, sogenannten simple contracts verjähren in sechs Jahren, aus sogenannten specialties in zwölf Jahren.

Zwar kann diese Frist vertraglich verkürzt werden; nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung gibt es aber eine solche Vereinbarung nicht, so dass Sie von der sechsjährigen Verjährungsfrist ausgehen müssen. Und diese beginnt mit dem Tag, an dem der Gläubiger erstmals mit Erfolg gegen den Schuldner hätte klagen können. Und dieses war 2007, so dass Sie die Einrede der Verjährung nicht erfolgreich erheben können.


Sie sollten unverzüglich einen Rechtsanwalt beauftragen, damit dann gegen die Forderung dem Grunde und der Höhe nach vorgegangen werden kann; dabei werden Sie dann zu den Einwendungen vortragen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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