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Wie sind mit einer Nebenkostenabrechnung nicht einverstanden, sind wir zur Zahlung verpflichtet´?


12.09.2005 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Unsere Nebenkostenabrechnung vom 16.12. 03 (Datum unseres Einzuges) bis 30.06.04 erhielten wir am 30.06.05. Aufgeführt wurden Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Müllgebühr, Wasser, Abwasser, Haftpflicht, Hausmeister, Elektroenergie, Heizkosten, Sat-Anlage mit unterschiedlichen Verteilerschlüsseln. Wir wohnen auf einem ehemaligen Reithof der diverse Wohnungen zu vermieten hat. Da in unserer reihenhausähnlichen Wohnung (die größte auf dem Hof befindliche) sich sämtliche Anschlüsse (nicht für die einzelnen Wohnungen) als auch die Öltanks befinden, baten wir unseren Vermieter, uns Kopien der abgerechneten Belege, selbstverständlich auf Kostenerstattung, zukommen zu lassen, bevor wir diese Abrechnung akzeptieren. Dies geschah aufgrund Urlaubes allerdings erst am 29.08.05. Zwei Mahnungen erhielten wir per Fax. Nun wurde uns von einem Rechtsanwalt mitgeteilt, das wir zur Zahlung verpflichtet wären, er setzte eine Zahlungsfrist bis zum 26.09.05. Desweiteren wurde uns zugesichtert, die entsprechenden Belege zu erhalten. Dies ist bis dato nicht geschehen.
. Da wir aber mit einer Berechnung des Hausmeisterpostens in Höhe von 585,57 Euro für o.g. Zeitraum nicht einverstanden sind, da dieser überhaupt nicht existiert, möchten wir nun gern wissen, ob wir zur Zahlung verpflichtet sind, obwohl wir die Nachweise nicht eingesehen haben und der Hausmeisterposten fiktiv eingesetzt wurde. Dies kann auch von ehemaligen und Nochmietern bestätigt werden. Im Gegenteil, mein Lebensgefährte wurde angerufen, wenn in den anderen Wohnungen etwas nicht stimmte, er solle doch mal nachgucken. Dies ersteinmal der grobe Sachverhalt, vielen Dank für Ihre Bemühungen, Familie Paschmann-Schulze;
12.09.2005 | 09:33

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Anfrage bedanke ich mich recht herzlich und möchte Sie sogleich unter Berücksichtigung der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen summarisch (s. Hilfe-Button) beantworten.

Sie haben das Problem richtig erfasst. Ohne Nachweise der Verbrauchswerte bzw. sonstigen Umlagen (vor allem für den Hausmeister) sind Sie nicht verpflichtet, die verlangten Zahlungen zu begleichen. Der Vermieter muss Ihnen daher Einsichtnahme in die vorhandenen Unterlagen (Rechnungen) gewähren. Er ist jedoch nicht zur Übersendung der Unterlagen verpflichtet. Von daher müssen Sie die streitbefangenen Kosten derzeit nicht tragen.

Allerdings ist eine Mitteilung Ihrer Einwände zwei Monate nach Rechnungsstellung so spät, dass sie möglicher Weise jedenfalls die RA-Kosten für den unstreitigen Teil begleichen müssen. Zunächst kann ich aber nur empfehlen, selbst oder mittels eines RA auf die oben geschilderte Rechtslage hinzuweisen und bis zu einer Reaktion nichts zu bezahlen. Wenn Sie (aufgrund der Kenntnis der Umstände) Zweifel an der Existent des Hausmeisters haben, wird dieser Posten sicherlich ungerechtfertigt sein. Fiktiv jedenfalls dürfen derartige Kosten regelmäßig nicht zugrunde gelegt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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