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Wie sieht es aus, wenn ich meinen Krankenschein jetzt verlängern lassen würde bis Mitte Juli, kann d


25.06.2007 20:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Anwältin, Sehr geehrte Anwalt,

ich hab eine frage bezüglich des Arbeitsrechts.
Eine paar Vorabinformationen:
Ich bin seit knapp 2 Jahren im Unternehmen beschäftigt und seit Anfang des Jahres schaue ich mich nun schon nach einem neuen Job um weil ich mich etwas umorientieren möchte. Ich habe jetzt eine neue Stelle gefunden in Dortmund zur Zeit wohne ich im Saarland. Ich habe heute gekündigt, obwohl ich im Krankenschein bin und hab mit unserem Personalchef gesprochen der wollte mich nicht freistellen, damit ich alles erledigen kann. Ich habe den 1. Arbeitstag am 1.August, muss nächste Woche 14 Tage nach Dortmund um 1. ein vorbereitungs Seminar für den neuen Job zu machen, und 2. Eine neue Wohnung zu suchen. Dann habe ich noch knapp 2 Wochen Zeit um die Alte und Neue Wohnung zu Renovieren etc. Jedoch wollte unser Personalchef mich nicht Freistellen. Meine Frage von daher wie sieht es aus wenn ich meinen Krankenschein jetzt verlängern lassen würde bis mitte Juli. Kann diese Maßnahme rechtliche folgen für mich haben bzw Finanzielle Probleme mit sich führen. Vieleicht noch ein bissl Informationen wieso ich gekündigt habe. Ich habe gekündigt weil der pysische und Emotionale Stress seit Anfange des Jahres enorm gewaschsen ist weil im Augen unseres Chefes die Umsätze nicht stimmen.

Ich bin Ihnen für eine Rasche antwort sehr Verbunden

Mfg

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Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Kündigung und der Ablehnung einer Freistellung durch Ihren Arbeitgeber Stellung und beantworte diese wie folgt:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass Ihnen ein derart umfangreicher Anspruch auf Arbeitsfreistellung (mind. 14 Tage für das Vorbereitungsseminar zzgl. etwaiger weiterer Tage für Wohnungssuche und –Renovierung) tatsächlich nicht zusteht.

Allerdings würde Ihre heutige Kündigung – sofern arbeitsvertraglich nichts anderes vereinbart wurde – zum 31.07.2007 wirken.

Sofern Sie eine Verlängerung Ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erwirken können, ist dies bis zur Gesamtdauer von 6 Wochen unproblematisch. Rechtliche Folgen sind nur dann denkbar, wenn Sie dem Genesungszweck zuwiderlaufende Aktivitäten – wie gerade die Teilnahme an dem Vorbereitungsseminar – betreiben sollten. In diesem Fall wäre eine außerordentliche Kündigung durch Ihren Arbeitgeber denkbar mit dem Entfallen Ihrer Entgeltansprüche für diesen Zeitraum.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen für etwaige Rückfragen und weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich bei Ihnen bedanken und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin

Nachfrage vom Fragesteller 26.06.2007 | 03:06

Erstmal Danke für Ihre schnelle Antwort.

Was verstehen Sie unter einer ausserordenliche Kündigung.

Ist im falle einer Kehlkopfentzündung auch die teilnahme an dem Seminar nicht möglich, da ich in diesem Sinn nicht bettlägerisch bin.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.06.2007 | 18:34

Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

außerordentliche Kündigung ist der juristische Terminus für eine fristlose Kündigung, also eine sofort mit Ausspruch und Zugang wirkende Kündigung, ohne dass es der Einhaltung irgendeiner Frist bedarf.

Bzgl. der Seminarteilnahme mit Kehlkopfentzündung geht die Rechtsprechung grds. von einer Gefährdung des Genesungsprozesses aus, da bei einem Seminar üblicherweise von den Seminarteilnehmern Redebeiträge oder Fragen gestellt werden. Folglich würde Ihnen in diesem Fall eine außerordentliche/fristlose Kündigung drohen.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin

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