Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wie lange muss das Gericht in einem Klageverfahren noch Schriften berücksichtigen?

03.06.2019 22:58 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Ich werde wegen einer WEG-Streitigkeit (bauliche Maßnahme) von einem Miteigentümer verklagt.
Der erste Termin vor dem Amtsgericht war bereits. Der gegnerische Anwalt hat dabei erfolgreich beantragt, dass er nochmal zu unserem vorherigen Schreiben Stellung nehmen darf ("Schriftennachlass innerhalb von zwei Wochen").
In der Verhandlung wurden meiner Meinung nach jedoch neue und teilweise falsche Argumente vorgebracht.
Das Gericht hat im mündlichen Verhandlungstermin keinen Verkündigungstermin benannt.
Im Protokoll der Verhandlung findet sich jetzt jedoch bereits ein Verkündigungstermin.
Ich dachte, dass erst noch unsere beantragte Ortsbegehung folgt und wir noch weiter Stellung nehmen dürfen.
Bis zu welchem Termin muss das Gericht jetzt noch (neue) Argumentationen und Richtigstellungen von mir berücksichtigen?
a) gar nicht mehr, da erste mündliche Verhandlung vorbei ist (ohne Schriftennachlass für mich),
b) bis zum Termin des gewährten Schriftennachlasses des Klägers
c) bis zum Verkündigungstermin
d) ...
03.06.2019 | 23:24

Antwort

von


(2118)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

sämtlicher Vortrag muss bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vorgebracht werden. Alles spätere bleibt unberücksichtigt, wenn nicht ein Schriftsatznachlass gewährt wurde. Wenn aufgrund dieses Nachlasses dann neue Beweismittel vorgebracht werden oder neuer Tatsachenvortrag enthält, könnten Sie ebenfalls einen weiteren Schriftsatznachlass beantragen, der Ihnen dann auch gewährt werden würde, wenn dies nicht auch bereits automatisch zur Stellungnahme übersandt wird.

Im Verkündungstermin wird dann entschieden, ob ein Urteil folgt oder aber auch eine örtliche Besichtigung. Im letzteren Fall hätten Sie dann bis zum Ortstermin erneut Zeit, weitere Beweismittel vorzutragen und unter Beweis zu stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(2118)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68386 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antworten waren verständlich erklärt, Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell, klar und das um 23:40 Uhr! Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Top Antwort mit viel Recherche. Sie haben mir sehr weitergeholfen und sind intensiv auf die Problematik (Mischung verschiedener Rechtsgebiete) eingegangen! Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen