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Wie kriegen Ausländer Mutterschaftsgeld,wenn das Kind im Ausland geboren ist.

20.01.2015 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich bin Japanerin und habe japanischen Mann in der Schweiz.(Ich habe in DE angemeldet,er nur in der Schweiz angemeldet)
Ich habe feste Stelle seit 2012 in Deutschland und werde nach der Geburt Erternzeit nehmen.Ich habe jetzt 20.Schwangerschaftswoche und habe seit Okt.2014 Beschäftigungsverbot gekriegt.

Wir plänen,dass Ich ab Feb. nach Japan fliege und dort Kind gebäre.Der Termin ist im Juni.Ich komme mit dem Kind vorraussichtlich im Sept. nach Deutschland zurück.(mit meinem Niederlassungsvisum ist es schon geklärt.)

Meine Frage ist,wie Ich Mutterschaftsgeld bekommen kann oder ob Ich überhaupt Mutterschaftsgeld bekommen kann.
Ich bin gesetzlich als Pflichtmitglied versichert und meine Krankenkasse AOK sagt,dass sie für Mutterschaftsgeld Geburtsurkunde vom Standesamt in DE brauchen.
Aber Ich glaube Standesamt gibt uns keine Geburtsurkunde,weil das Kind keine deutsche Staatsangehörigkeit hat und in Japan geboren ist(wird).
wollte wissen,ob Ich überhaupt Anspruch für Mutterschaftsgeld habe.Wenn Ja,wie Ich Antrag stellen kann&was Ich dafür brauche.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ausländer, die nicht Staatsangehörige von Mitgliedsstaaten der EU oder der Schweiz sind, haben auch einen Anspruch auf Elterngeld, wenn der Aufenthalt nach der Art ihres Aufenthaltstitels voraussichtlich dauerhaft ist. Dies ist bei einer Niederlassungserlaubnis - wie Sie sie haben - der Fall.

Voraussetzung, dass Sie Elterngeld erhalten ist, dass Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben.
Nicht erforderlich ist, dass das Kind in Deutschland geboren wurde.

Das Elterngeld können Sie demnach schriftlich bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

U. Gehrke, Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 20.01.2015 | 15:18

Nachtrag:
Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben Arbeitnehmerinnen, die Mitglied einer Krankenkasse sind für die Zeit der Schutzfristen sechs Wochen vor der Entbindung bis (in der Regel) acht Wochen nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag.

Sie haben also einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld in dem genannten Schutzzeitraum.

Das Mutterschaftsgeld ist bei Ihrer Krankenkasse zu beantragen. Hierzu benötigen Sie:

- die "Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin. Diese erhalten Sie von Ihrem Arzt. Die Kopie des Mutter-Passes reicht nicht.

- Verdienstbescheinigung

- nach der Entbindung: normalerweise die "Geburtsbescheinigung für Mutterschaftshilfe".

Letztere werden Sie aber in der Tat nicht bekommen, da das Kind in Japan zur Welt kommen wird.
Sie müssen der Krankenkasse stattdessen daher die japanische Geburtsurkunde Ihres Kindes mit Übersetzung überlassen (beglaubigt!).
Es ist insofern nicht zutreffend, dass Sie eine deutsche Geburtsbescheinigung vorlegen sollen.

Wenn Sie Probleme mit der Krankasse in dieser Sache haben sollten, können Sie sich gerne an mich wenden.

Der Anspruch von Mutterschaftsgeld ist bei der Geltendmachung von Elterngeld zu berücksichtigen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

U. Gehrke, Rechtsanwältin



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