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Wie komme ich an mein Besuchsrecht - Kontaktrecht ohne das die Kindesmutter das blockieren kann?


11.12.2007 11:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren ,
ich möchte eine Antwort von einen Rechtsanwalt Famielienrecht erhalten ,
meine Sachverhalt lautet ,ich bin seit 7 Jahren geschieden ,aus der Ehe ging ein Kind hervor ,es wird jetzt 12 Jahre alt . Ich besitze mit der Kindesmutter das gemeinsame Sorgerecht und bezahle regelmäßig Unterhalt . Da ich auch wieder neu verheiratet bin und aus beruflichen Gründen wohne ich 400 km weit weg vom Wohnort meiner Tochter . Der regelmäßige Umgang ist seit gut 4 Jahren nach Streiterein mit der Kindesmuter und den Umzug unterbrochen ,so das ich meine Tochter kaum gesehen habe in dieser Zeit. Jetzt zu Weihnachten wollte ich meine Tochter zu mir holen ,dabei stellte sich heraus (meine privaten Ermittlung ) das die Kindesmuter weit in Westdeutschland arbeitet ,lernt oder eine andere längere Reha bezieht , keiner weiss was genaues -auch zuständiges Jugendamt nicht und das sich meine Tochter bei einer " Pflegefamilie " befindet . Ich besitze zwar Telefon und Adressenanschrift der Familie aber mir wird verweigert der persönlichen Kontakt mit dem Kind auf Anweisung der Kindesmutter ,dazu hat das Jugendamt nach jetzigen Kenntnisstand ebendfalls keine Kenntnis .Dabei will ich erwähnen das bis vor 5 Monaten die Kindesmutter vom Jugendamt betreut wurde , mit Familienhilfe und angeblicher Überforderung mit der Erziehung des Kindes und jetzt wohl den Kontakt abgebrochen hat und auf eigene Faust handelt.
Ich möchte nun ein Kontaktrecht bzw Besuchsrecht durchsetzen ,obwohl ich kein regelmäßigen Umgang zB. 3 Wochenrythmus halten kann da ich im 3 Schichtsystem arbeite und die Fahrtkosten mein monatlichen Budget sprengen.Meine Idee ist es an alle Partein und Jugendamt ein Schreiben an zu setzten um am runden Tisch eine Einigung zu erzielen . Was ist ihre Meinung dazu ? Ich habe nichs gegen die Betreuung durch die Pflegefamilie aber nun meine Fragen :
Bei gemeinsamen Sorgrecht, besteht seitens der Kindesmutter nicht zumindest eine Informationsflicht mir und gegenüber den Jugendamt, wenn ja , kann man die Kindesmutter rechtlich dazu anweisen die Info über meine Tochter weiter zu geben ?
Kann ich dazu die KIndesmutter anzeigen oder anders rechtlich belangen , in meinen Augen liegt eine Sorgerechtsverletzung bzw. Obhutsverletzung der Kindesmutter vor !
Wie komme ich an mein Besuchsrecht - Kontaktrecht ohne das die Kindesmutter das blockieren kann ?
Wie soll ich mich weiter verhalten nach ihrer Meinung ?
Welcher Weg ist der sinnvollste ? da die Kindesmutter weiterhin jede normale Einigung wohl ablehnen wird .
Vielen Dank im vorraus !

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten sich zuerst mit dem Jugendamt in Verbindung setzten. Das Jugendamt sollten Sie hinsichtlich des Umgangsrechts um Vermittlung bitten.

Bei einem normalen Ablauf wird sich das Jugendamt an die Kindesmutter wenden und um Stellungnahme bitten. Ein gemeinsames Gespräch wird nach Ihrer Schilderung wohl kaum möglich sein. Aber unter Umständen kann das Jugendamt auf die Kindesmutter einwirken.

Verhält die Kindesmutter sich weiterhin ablehnend oder reagiert auf das Schreiben des Jugendamtes nicht, müssen Sie Ihren Anspruch gerichtlich durchsetzen. Sie sollten dann aber einen Rechtsanwalt beauftragen.

Hinsichtlich der Infornmationspflicht haben Sie einen gesetzlichen Anspruch gemäß § 1686 BGB. Sie können zunächst die Kindesmutter selber zur Auskunft auffordern. Kommt Sie dieser Aufforderung nicht nach, können Sie Ihr Auskunftbegehren gerichtlich durchsetzen.

Eine Sorgerechtsverletzung ist nicht allein darin zu sehen, dass diese den Umgang mit dem Kind ablehnt. Auch die Tatsache, dass das Kind in einer Pflegefamilie lebt, reicht dafür allein nicht. In diesem Zusammenhang sollte aber geklärt werden, ob nur eine Familienpflege oder eine Pflegerbestellung vorliegt. Dann wäre auch der Pfleger oder die Pflegerin Ansprechpartner.

Sie werden hier voraussichtlich Ihren Umgangsrechtsanspruch gerichtlich geltend machen müssen, wenn die Mutter nicht doch noch auf eine Vermittlung des Jugendamtes eingeht.


Mit freundllichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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