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Wie kann man den Anspruch auf geschenktes Grundstück erheben?

03.01.2008 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


12:51

Großeltern (Oma und Opa) hatten 2 Töchter und haben eigenes Grundstück 1999 Jahren an eine Tochter übertragen. Andere Tochter vor 20 Jahren gestorben, hat 2 Kinder, ich und meine Schwester.
Oma ist 2003 verstorben. Opa lebt und ist bei bester Gesundheit.
Meine Schwester und ich wollen Anspruch auf die Hälfte des an meine Tante übertragenen Grundstückes vor Ablauf der 10- Jahres- Schenkungsfrist erheben. Wir würden die Übertragung oder Auszahlung im Todesfall des Großvaters akzeptieren. Ist es gesetzlich ausreichend, wenn eine unterschriebene Bestätigung der anderen Tochter (Tante) an uns vorliegt, das die Hälfte des Grundstückes uns zusteht und Sie diese Hälfte im Todesfall des Großvaters an uns auszahlen würde? Oder muss das per Notar oder per Anwalt geregelt werden? Welche Formulierung ist hier zu wählen?
Danke für Ihr Engagement.

03.01.2008 | 11:57

Antwort

von


(579)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach § 311 b Abs. 1 , 3 und Abs. 5 BGB bedürfen Regelungen hinsichtlich der Übertragung von Grundstücken, Verträge zur Übertragung von Vermögen bzw. Bruchteile des Vermögens sowie Verträge über den Nachlass eines noch lebenden Dritten zu ihrer Wirksamkeit der notariellen Beurkundung

Daher wird eine unterschriebene Erklärung Ihrer Tante im Streitfall nicht zur Durchsetzung Ihrer Rechte ausreichend sein.

Sie sollten die Vereinbarung über einen Notar erstellen lassen um Ihre Rechte zu sichern. In dem Vertrag sollte auf jeden Fall Zeitpunkt und Höhe der Auszahlung festgelegt werden. Die übrigen Klauseln sollten Sie nach denn Hinweisen des Notars wählen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de



Rückfrage vom Fragesteller 03.01.2008 | 12:28

Danke für die schnelle Erledigung.
Eine Frage noch: Meine Tante wird nicht begeistert sein, da sie bis heute nicht auf diese Schenkung von 1999 eingegangen ist.
Ist jetzt diese Abwicklung nach 9 Jahren nach der Schenkung generell noch problemlos möglich, oder könnte es zu Problemen aufgrund des langen Zeitraumes kommen?
Danke.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.01.2008 | 12:51

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Wenn Sie Ihre Ansprüche auf Pflichtteilsansprüche nach Ihrer Großmutter stützen, dann kann sich Ihre Tante auf die 3jährige Verjährungsfrist nach §§ 2329 , 2332 BGB berufen.

Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 03.01.2008 | 12:55

Danke für die schnelle Erledigung.
Eine Frage noch: Meine Tante wird nicht begeistert sein, da sie bis heute nicht auf diese Schenkung von 1999 eingegangen ist.
Ist jetzt diese Abwicklung nach 9 Jahren nach der Schenkung generell noch problemlos möglich, oder könnte es zu Problemen aufgrund des langen Zeitraumes kommen?
Danke.

ANTWORT VON

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