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Wie kann ich mich richtig verhalten?

| 02.07.2010 03:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich würde gerne wissen, wie meine rechtliche Situation aussieht. Ich
schildere Ihnen so kurz wie möglich den Sachverhalt: Ich bin
alleinerziehnde Mutter einer kleinen Tochter von fast 2 Jahren und
arbeite als Freelance Producerin. Mein momentanes Projekt findet für ca. 10 Wochen in LA statt. Heisst ich habe meine Tochter in die
Obhut meiner Eltern, den Eltern des Kindsvaters und dem Kindsvaters gegeben. Habe dies dem Jugendamt mitgeteilt und besprochen. Nun ist meine Zeit fast rum und ich komme in 10 Tagen wieder. Meine Eltern würden sich gerne meiner Tochter annehmen vom 1 July bis ich wieder komme. Nun stellt sich der Kindsvater an meine Tochter meinen Eltern zu überlassen. Meine Befürchtung/Angst ist nun, dass er sie mir vorenthalten will
und mir nicht an meinem Anreisetag \\\\\\\\\\\\\\\\"wieder gibt\\\\\\\\\\\\\\\\". Nun meine Frage
was kann ich tun - wenn dieser Fall eintritt? Soll ich zur Polizei,
muss ich das Jugendamt einschalten? Wie kann ich mich richtig
verhalten?

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte Ihre Frage auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe derzeit davon aus, dass Ihnen das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihre Tochter allein zusteht.

Möglicherweise sind Ihre Befürchtungen unbegründet, da nicht in jedem Fall aus dem Vorenthalten Ihrer Tochter durch den Kindesvater zur Herausgabe an Ihre Eltern auch auf ein Vorenthalten gegenüber Ihnen an Ihrem Rückreisetag geschlossen werden sollte.

Sollte allerdings dennoch dieser Fall eintreten, kann zunächst durch Hinzuziehung der Polizei die Herausgabe des Kindes versucht werden. Sollte diese allerdings keinen Handlungsbedarf erkennen und auf den zivilrechtlichen Weg verweisen, müssten Sie beim zuständigen Familiengericht einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach §§ 49, 151 FamFG auf Herausgabe des Kindes stellen.

Gemäß § 1632 Abs. 1 BGB umfasst die Personensorge das Recht, die Herausgabe des Kindes von jedem zu verlangen, der es den Eltern oder einem Elternteil widerrechtlich vorenthält.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.07.2010 | 16:03

Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort.

nur ein Verständnis-Frage:

durch Hinzuziehung der Polizei die Herausgabe des Kindes versucht werden. Sollte diese allerdings keinen Handlungsbedarf erkennen und auf den zivilrechtlichen Weg verweisen, müssten Sie beim zuständigen Familiengericht einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach §§ 49, 151 FamFG auf Herausgabe des Kindes stellen.

meinen Sie damit, dass wenn er selbst mit Polizei etc meine Tochter nicht hergeben will, ich erst einen einen Antrag im Familiengericht stellen muss?

Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diesen Part noch einmal erläutern könnten.

Herzlichen Dank

S.Fragel

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.07.2010 | 23:52

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Ja, Sie haben meine Ausführungen zutreffend verstanden.

Oftmals verweist die Polizei lediglich auf den Zivilrechtsweg, da Sie keinen unmittelbaren Zwang anwenden kann. Sollte der Kindesvater sich auch bei Mithilfe der Polizei weigern, Ihre Tochter herauszugeben, wären Sie auf einen Eilantrag beim Familiengericht angewiesen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Für zukünftige Fragen und Vertretungen stehe ich Ihnen jederzeit gerne wieder zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.07.2010 | 03:55

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FRAGESTELLER 03.07.2010 5/5,0
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