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Wie kann ich eine Wohnungskündigung durchsetzen?


| 09.11.2005 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Zunächst die Fakten:
Mein Sohn ist 23 Jahre alt und hat eine abgeschlossene Lehre, wurde aber nach der Lehre nicht übernommen. Er besuchte dann eine einjährige Fachoberschule, die er aber nach einem halben Jahr abbrach. Dann setzte er ein Jahr aus ohne sich um irgendetwas anderes zu bemühen. Nach diesem Jahr besuchte er wieder diese Fachoberschule. Es ist abzusehen, dass er dieses mal wieder keinen Abschluss bekommen wird, da er ohne Angaben von Gründen oft zu hause bleibt und ich den Eindruck habe, dass er die Schule nicht wirklich ernst nimmt.
Er lebt in unserem gemeinsamen Haushalt. Das Haus habe ich geerbt und ist nur auf meinem Namen eingetragen.

Frage:
1.) Kann ich meinen Sohn, ohne das Einverständnis meiner Frau, nach einer angemessenen Frist (was wäre angemessen?) aus der Wohnung weisen, obwohl er keinerlei Einkommen hat?
2.) Wenn ja, wie kann ich dieses durchsetzen, wenn er sich weigert auszuziehen?

m.fr.Gr.

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Ihnen das Haus als Alleineigentümer gehört, können Sie das sog. Hausrecht ausüben.
Dieses können Sie auch gegenüber Ihrem Sohn geltend machen. Sie müssen Ihn dazu des Hauses verweisen. Sollte er sich nicht daran halten, wäre dies strafrechtlich als Hausfriedensbruch zu werten und Ihr Sohn würde sich strafbar machen.

Allerdings haben beide Ehepartner in der ehelichen Wohnung das Hausrecht. Der eine muss Gäste des anderen jedoch nur im Rahmen des Zumutbaren ertragen.

Sollte Ihre Frau also die weitere Anwesenheit des Sohnes dulden wollen, müssten Sie sich damit abfinden, denn das Haus kann letztlich im Rahmen des Hausrechtes nicht geteilt werden.

Sie sollten daher zunächst eine Absprache mit der Frau treffen.

Als angemessene Frist für den Auszug erachte ich 1 Monat als angemessen.

Das Ihr Sohn kein Einkommen hat, dürfte in Ihrem Fall unerheblich sein, denn Sie sind diesem gegenüber nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet, da er bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat und die anschließende Ausbildung nicht erfolgreich beenden konnte.

Der Anspruch wäre notfalls auch gerichtlich durchzusetzen. Hier könnte eine Räumungsklage erhoben werden.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2005 | 17:34

Sehr geehrter Herr RA Kah,
gilt das gemeinsame Hausrecht auch dann, wenn ich von meinem Sohn bedroht wurde und das Zusammenleben mit ihm eine beträchtliche Belastung für mich ist?

m.fr.Gr.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2005 | 17:57

Hier dürfte die Grenze des Zumutbaren überschritten sein. Sie müssen keinesfalls dulden, dass dieser Sie bedroht oder andere strafbare Handlungen ausübt. Wenn ich ehrlich bin: Schmeißen Sie ihn raus. Sie haben dafür sicherlich ausreichend Argumente sammeln können.

Bewertung des Fragestellers |


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