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Wie ist das mit dem Unterhalt?


| 18.05.2011 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



HALLO; ICH BIN SEIT APRIL 2007 GESCHIEDEN. MEIN SOHN, GEBOREN AM 30.05.94 LEBTE BIS ANFANG LETZTEN JAHRES BEI MIR. BIS DAHIN ZAHLTE MEIN EXMANN UNTERHALT. DA ICH AUS PERSÖNLICHEN GRÜNDEN NACH LÜBECK GEZOGEN BIN, LEBT MEIN SOHN BEI SEINEM VATER. NUN FÜHLT ER SICH ABER DA NICHT WOHL UND MÖCHTE ZU SEINEM 17.GEBURTSTAG IN EINE EIGENE WOHNUNG ZIEHEN. DIESE BEFINDET SICH IM HAUS MEINER ELTERN, EINE KLEINE WOHNUNG FÜR 250,00 MIETE.WIR ALS ELTERN SIND EINVERSTANDEN. WIE IST DAS MIT DEM UNTERHALT?IN DER URKUNDE VOM NOTAR STEHT UNTER PUNKT KINDESUNTERHALT, §323 ZPO IST ANWENDBAR.MEIN SOHN IST IM 1.LEHRJAHR UND BEKOMMT 430 EURO NETTO. ER BEKOMMT VON UNS DAS KNDGLD.MEIN EX MÖCHTE ABER NUR 50 EURO DAZU GEBEN. IST DAS RECHTENS?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


ob die 50,00 EUR des Vaters angemessen und ausreichende sind, kann letztlich nur nach einer genauen Unterhaltsberechnung abschließend beurteilt werden:


Nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Oberlandesgerichte entsteht dadurch, dass der Sohn nun eine eigene Wohnung hat, die beiderseitige Unterhaltspflicht beider Elternteile. Für die Frage der einzelnen Unterhaltszahlungen muss daher das Einkommen des Vaters und Ihnen bekannt sein, damit dann die Anteile errechnet werden können.

Auszugehen ist von einem Bedarf in Höhe von 670,00 Eur. Davon sind die Einkünfte des Sohnes abzuziehen, ebenso das ihm zur Verfügung gestellte Kindergeld, so dass dann ein ungedeckter Bedarf in Höhe von 56,00 Eur. verbleibt, der dann zwischen den Elternteilen aufzuteilen wäre.


Allerdings sollte eine genaue Prüfung vorgenommen werden; denn sollten die Einkommensverhältnisse der Eltern besonders gut sein, könnte dem Sohn auch ein höherer Bedarf als der derzeit unterstellte Bedarf von 670,00 Eur zugestanden werden.



Die Unterhaltsurkunde ist abänderbar, so dass der Vater diese auch gerichtlich abändern kann, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte; dieses ist mit der von Ihnen genannten Vorschrift des § 323 ZPO gemeint.





Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Bewertung des Fragestellers 19.05.2011 | 08:51


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