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Wie hoch ist die unantastbare Mindestbehaltsumme vom Mann?

| 13.01.2012 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


20:42

Hallo lieber Anwalt/ Anwältin,

kurze Schilderung: 13 Jahre zusammen, 9 Jahre verheiratet, 2 Kinder eineinhalb und drei Jahre. 1700 € netto der Mann, Kinder bleiben bei der Frau, beide erziehungsberechtigt, gem. Eigentumswohnung wird verkauft.

Meine Fragen: Wie hoch ist die unantastbare Mindestbehaltsumme vom Mann?

Erhöht sich evtl. die Mindestbehaltsumme vom Mann durch irgendwelche Zulagen, wie Schmutzzulage etc. ?

Sind die Kindergartengebühren vom Mann zu tragen?

Die einvernehmliche Scheidungsvereinbarung ist kostengünstiger abzuwickeln bei Anwalt oder Notar?

Wieviel Kindsunterhalt und Trennungsunterhalt muss der Mann

zahlen?



13.01.2012 | 17:57

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Der notwendige Selbstbehalt des erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle 950 Euro. Unter diesen Betrag darf (im Regelfall) das Ihnen verbleibende Einkommen nach Abzug des Unterhalts nicht sinken.


2.

Dieser Selbstbehalt oder auch Eigenbedarf erhöht sich durch Einünfte aufgrund von Zulagen nicht.


3.

Bei den Kindergartenkosten handelt es sich regelmäßig um sog. Unterhaltssonderbedarf, für den der Unterhaltspflichtige neben seinen Unterhaltspflichten aufkommen muß.


4.

Bezüglich der Kosten für den Scheidungsfolgenvergleich rate ich, einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Der Rechtsanwalt vertritt stets die Interessen nur eines Ehegatten, was besonders wichtig wird, wenn Konflikte auftreten. Dagegen muß der Notar neutral beraten.

Hinsichtlich der Kosten kann man nur etwas sagen, wenn man den genauen Fall kennt.


5.

Kindesunterhalt pro Kind: 333 Euro abzüglich jeweils hälftiges Kindergeld.

Ehegattenunterhalt: 3/7 des Einkommens nach Abzug des Kindesunterhalts (Mangelfall): 268 Euro

Im Einzelfall wird die Unterhaltsberechnung wesentlich komplizierter sein. Die oben genannten Beträge sind lediglich ungefähre Anhaltspunkte. Deshalb rate ich dringend, eine Unterhaltsberechnung von einem Rechtsanwalt unter Angabe aller Daten erstellen zu lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 13.01.2012 | 19:50

Danke für die rasche Beantwortung meiner Fragen.

Um Missverständnisse zu vermeiden, móchte ich
zu einem Punkt noch eine Rückfrage stellen.

zu Punkt 5: was meinen Sie mit abzüglich Kindergeld.
Kriegt nur die Person Kindergeld, bei denen die Kinder auch leben oder wird es aufgeteilt?

Und was ist dann ein Mangelfall?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.01.2012 | 20:42

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Das Kindergeld erhält derjenige Elternteil, bei dem die Kinder leben. Dafür wird dem Pflichtigen beim Unterhalt das hälftige Kindergeld angerechnet, d. h. die Unterhaltszahlung vermindert sich pro Kind um das halbe Kindergeld.


2.

Von einem Mangelfall spricht man, wenn das Einkommen nicht ausreicht, um den vollen Unterhalt ohne Unterschreiten des Selbstbehalts zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.01.2012 | 22:59

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