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Wie hoch ist die Schenkungs- bzw. Erbschaftssteuer?

| 28.01.2006 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske


Moin, Moin!

Unsere Nachbarin möchte uns ihr Haus schenken. Sie ist 84 Jahre alt, und hat auch keine weiteren Angehörigen mehr. Wir haben keinerlei Verwandschaftsverhältnis zu ihr.
Das Haus ist Baujahr 1952, das Grundstück ist ein Erbbaurechtsgrundstück mit einer Restlaufzeit von 49 Jahren.
Laut Wertgutachten von 2004 beträgt der Wert des Hauses inkl. Erbbaurechtsvertrag 180 000 Euro.
Dir zu erzielende Miete für das Haus schätze ich so um die 700 Euro kalt.
Unsere Frage:Wie hoch ist die Schenkungssteuer, oder bei Erbschaft die Höhe der Erbschaftssteuer?
Vielen Dank!

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

da Sie nicht mit der Nachbarin verwandt sind, gehören Sie zur Steuerklasse III und jeder von Ihnen hat einen persönlichen Freibetrag von 5.200 Euro (§ 16 ErbStG).
Erben Sie beide das Haus, kann außerdem insgesamt ohne Nachweis ein Pauschbetrag von 10.300,-- Euro für Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden (§ 10 ErbStG). Dieser Pauschbetrag gilt für den gesamten Erbfall, d.h. tragen mehrere Erben die Kosten für die Bestattung etc., ist er auf die Erben nach dem Verhältnis der auf sie entfallenden Kosten aufzuteilen.
Der Steuersatz ergibt sich aus § 19 ErbStG: Bei einem steuerpflichtigen Erwerb von 52.000,-- Euro bis zu 256.000,-- Euro gilt für die Steuerklasse III ein Steuersatz von 23 %.

Gehe ich von dem von Ihnen angegebenen Wert des Hauses mit 180.000,-- Euro aus und berücksichtige ich die oben genannten Freibeträge, komme ich danach für die Erbschaftssteuer auf einen Betrag von (ungefähr) 36.639,-- Euro, für die Schenkungssteuer auf (ungefähr) 39.008,-- Euro (für Sie beide, also insgesamt). Eine ganz genaue Berechnung der Erbschafts- oder Schenkungssteuer ist an dieser Stelle aber nicht möglich. Z.B. wären möglicherweise bereits erfolgte Schenkungen der Erblasserin an Sie noch mit zu berücksichtigen. Gegebenfalls kommen auch noch weitere Freibeträge, z.B. für den Erwerb von Hausrat, in Betracht.

Ich hoffe, ich habe Ihnen hiermit zunächst weitergeholfen. Gerne beantworte ich Ihnen eine Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
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