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Wie hoch ist die Pflichtteilauszahlung an die Geschwister?

19.09.2011 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich habe von mein Vater 08/2002 das Haus + separates Gartengrundstück überschrieben bekommen. Mein Vater hat Sommer 2003 wieder geheiratet. Im Grundbuch stehe ich seit 03/2003. Alle Formalitäten wurden notariell beglaubigt. Das Haus wurde damals mit einem Wert von 50.000 € und das Gartengrundstück mit 20.000 € geschätzt. Seit dieser Zeit habe ich ca. 17.000 € investiert . Ich habe noch 4 Geschwister. Mein Vater ist im Juni 2011 verstorben und hat mich im Testament als Erbe für Haus und Gartengrundstück eingesetzt.
Zu den Fragen:
1. Wie hoch ist der zu zahlende Pflichtanteil pro Geschwisterteil nach dem neuen Gesetz, welches 2010 in Kraft trat und müssen die Geschwister ihren Pflichtanteil schriftlich oder mündlich einfordern?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Es gab diesbezüglich kein neues Gesetz, sondern lediglich eine Änderung in einem bestehenden Gesetz. Allerdings hat dies keine Auswirkung auf die Höhe des Pflichtteils, wohl aber auf den Pflichtteilergänzungsanspruch.

Sofern man die Übertragung des Hauses etc. als Schenkung zu werten hat, besteht für die testamentarisch nicht bedachten Geschwister ein Anspruch auf den Pflichtteil und auf Pflichtteilergänzung.

Eine Berechnung der genauen Höhe des jeweiligen Anspruchs der Geschwister ist im Rahmen dieser Erstberatung aber nicht möglich und macht einen Besuch beim Anwalt und Vorlage verschiedener Unterlagen erforderlich.

Aufgrund der Tatsache, dass das Haus bereits vor 9 Jahren übertragen wurde, hat sich der zugrunde zu legende Wert auf 10 % des Verkehrswertes reduziert, sodass der jeweilige Ergänzungsanspruch der Geschwister recht gering ausfällt.

Die Geschwister können ihren Teil auch mündlich einfordern, sollten dies aber zu Beweiszwecken besser schriftlich machen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Rückfrage vom Fragesteller 19.09.2011 | 19:50

Wie hoch ist denn den Pflichtteilsergänzungsanspruch denn nun in Euro?
2009 lag er bei 3500 pP, da müsste er jetzt weniger sein?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.09.2011 | 20:20

Sehr geehrter Fragesteller,

da hier nur begrenzt Informationen vorliegen, kann ich auch nur grob überschlägig sagen, dass der Anspruch in Entsprechung mit den 3500 Euro pro Person in 2011 entsprechend geringer ausfällt.

Der Betrag liegt bei etwa 2500 Euro.

Schwerin
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 19.09.2011 | 15:13

Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss kurz ergänzen:

Seit dem Versterben sind erst 8 und nicht 9 Jahre vergangen.

Daher liegt der "Restwert" nicht bei 10, sondern noch bei 20 %.

Bitte beachten Sie dies.

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