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Wie hoch darf die Maklercourtage beim Immobilienkauf sein?

| 01.07.2010 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Es geht um den Kauf einer Eigentumswohnung für den Preis von 27.500,- EUR.
Der Makler hat den Notar angewiesen, eine Maklerklausel einzufügen, die sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer 3,57%, also in Summe 7,14% einfordert.

Gibt es eine rechtliche Begrenzung für die Höher der Maklercourtage? Wenn ja, wo liegt diese?

mfg
pb

Sehr geehrter Fragensteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und hoffe Ihnen auf Basis Ihrer Angaben wie folgt weiterhelfen zu können:

Grundsätzlich kann der Makler i Rahmend er freien Marktwirtschaft und der zivilrechtlichen Privatautonomie jedweden Preis als Maklercourtage vereinbaren.

Eine Grenze findet sich allerdings dann, wenn die ortsüblichen Courtagepreise überschritten werden!

Diese Grenze beläuft sich von Gebiet zu Gebiet anders und liegt beispielsweise in Berlin bei 6 %.

Insoweit sollten Sie einmal bei Banken wie der Sparkasse oder anderen öffentlich-rechtlichen Instituten höflichst abfragen, wo denn der ortsübliche Wert in Ihrer Gegend liegt.

Sollte der ortsübliche Wert deutlich unter den vom Makler geforderten Wert liegen, wäre das Geschäft als Wucher unwirksam.
Allerdings muss ich Ihnen noch mitteilen, dass der Makler den ortsüblichen Courtagepreis von jeder Partei, also sowohl vom Käufer, als auch vom Verkäufer verlangen kann und diese Werte daher nicht zusammengerechnet werden!

Insoweit dürften Sie also nur den Wert von 3,57 % nicht den doppelten in Höhe von 7,14 % zu Grunde legen.


Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Einblick* in die Rechtslage verschafft zu haben und stehe Ihnen jederzeit und ausgesprochen gern für (kostenlose) Rückfragen zur Verfügung!

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, können Sie mich über 123recht.net auch im Wege einer Telefonberatung konsultieren (http://www.123recht.net/loginvoip.asp?lawyerid=104930).

Da wir bundesweit tätig sind, vertrete ich Sie auch gerne anwaltlich, wenn Sie dies wünschen, wobei die Kommunikation auch via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen kann und einer Beauftragung nicht entgegen steht.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen,

Ihr
Alexander Stephens

__________________________________________________________________________________

*Hinweis:
Bei der obigen Beantwortung Ihrer Frage, die ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass dies eine umfassende juristische Begutachtung nicht ersetzen kann und soll.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung unter Umständen sogar völlig anders ausfallen. Nutzen Sie deshalb die kostenlose Rückfragemöglichkeit, sollten noch Fragen offen stehen. Über eine positive Bewertung durch Sie würde ich mich sehr freuen.

Bewertung des Fragestellers 01.07.2010 | 11:03

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