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Wie gehe ich strafrechtlich bei einer Verleumdung vor?


04.02.2007 16:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Betreff: Verleumdung

Nachricht: Wie gehe ich strafrechtlich bei einer Verleumdung vor? An welche Behörde muss ich mich wenden, welche Kosten kommen auf mich zu? Müssen Zeugen nachgewiesen werden? Welche Chancen der Richtigstellung hat man, wenn nur Aussage gegen Aussage steht?
Gibt es außer einer strafrechtlichen Verfolgung auch eine andere Möglichkeit, den Verursacher der Verleumdung zu einer persönlichen Stellungnahme und Gegenüberstellung der betroffenen Person aufzufordern oder gar zu zwingen?
Vielen Dank.

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Beleidigungsdelikte bedürfen eines Strafantrages. Diesen können Sie bei jeder Polizeidienststelle, Staatsanwaltschaft oder zuständigem Gericht stellen. Ich empfehle der Einfachheit halber den Gang zur nächsten Polizeidienststelle.

Sie müssen den Strafantrag binnen einer Dreimonatsfrist ab dem Tag der Kenntnis von der Tat und der Person des Täters stellen.

Kosten entstehen Ihnen hierdurch nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln sodann den Sachverhalt. Sofern Sie Beweise beibringen können wäre dies von Vorteil.
Bei den hier einschlägigen Beleidigungsdelikten können Sie sich bei erhobener öffentlicher Klage (dies geschieht durch die Staatsanwaltschaft) dieser durch Antrag als Nebenkläger anschließen.


Zu einer Stellungnahme oder Gegenüberstellung können Sie indessen niemanden zwingen.
Jedoch haben Sie gegen den Täter einen Anspruch auf Unterlassung der verleumderischen Handlungen sowie unter Umständen auf Schadenersatz. Diese könnten Sie bei der Zivilgerichtsbarkeit durchsetzen.
Der Schadensersatzanspruch kann alternativ im Strafverfahren durch Antrag geltend gemacht werden. Dies ist im Hinblick auf Kostenrisiko und Zeitaufwand vor den Zivilgerichten meist der einfachere Weg.


Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2007 | 20:43

Nachfrage - Verleumdung

Text: Sehr geehrter Herr Boukai, danke für Ihre Antwort. Dazu möchte ich noch wissen: Wie kann ich eine Unterlassung der verleumderischen Aussagen durch die von Ihnen genannte Zivilgerichtsbarkeit durchsetzen? Wie wäre hier der Verhandlungsablauf? Wie viel kostet diese Möglichkeit? Käme auch eine private Zivilgerichtsbarkeit in Frage? Wo liegt der Unterschied?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2007 | 00:12

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in).

Ich bitte um Nachsicht für die lange Zeit bis zur Beantwortung Ihrer Nachfrage.
Eine Unterlassungsklage wird durch Einreichung einer Klageschrift bei der Zivilgerichtsbarkeit anhängig. Eine "private Zivilgerichtsbarkeit" gibt es nicht.
Als Kläger müssten Sie zunächst einen Gerichtskostenvorschuss vorstrecken. Ebenso ist bei anwaltlicher Vertretung in der Regel ein Gebührenvorschuss zu erbringen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass weitere Ausführungen im Rahmen der Nachfrage nicht erfolgen dürfen, da die Ausgangsfrage sich auf den strafrechtlichen Aspekt bezieht. Dies würde sonst gegen die Bestimmungen von FeA verstoßen.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt-

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