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Wie ersparen wir uns die Terminsgebühr

| 17.08.2019 15:48 |
Preis: 49,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

Eine GmbH i.L. wird vor dem Landgericht beklagt.

1. Gerichtstermin ist auf den 18.09.2019 gelegt.

Wir haben im Januar 2019 einen Insolvenzantrag gestellt.
Dieser wurde mangels Masse abgelehnt.
Die GmbH ist im Juli 2019 von Amts wegen aufgelöst worden.
Es ist damit zu rechnen, dass im August die Löschungsankündigung ( Widerspruchsfrist 3 Monate ) ausgesprochen wird.

Wir haben in dem Verfahren ( Streitwert 80.000 Euro ) bereits die Verfahrensgebühr an unseren Rechtsanwalt bezahlt.
Da die GmbH kein Geld mehr hat möchten wir die Terminsgebühr nicht anfallen lassen.

Wie können wir uns verhalten um die Terminsgebühr nicht anfallen zu lassen?

Wir gehen davon aus, das das Gericht einen Vergleich in Höhe von ca. 40.000 Euro schliessen wird, was jedoch nicht beglichen werden kann.

Es ist nach unserer Einschätzung somit gleich, wie das Gericht entscheidet, ob 80.000 Euro oder eben geringer. Eine Zahlung kann nicht mehr durchgeführt werden.

Wir bitten um kurze Darlegung einer Möglichkeit - z.B. Rücknahme der Verteidigungsabsicht etc.
um die Termingebühr nicht anfallen zu lassen. Wir möchten es uns mit der Kanzlei nicht verscherzen, da wir über 10 Jahre gut vertreten worden sind.

Freundliche Grüsse



Sehr geehrte Damen und Herren,


ein komplettes Entfallen der Gebühr wird nicht in Betracht kommen, sondern allenfalls eine Reduzierung.


Dazu darf Ihr Rechtsanwalt nicht auftreten und es wird dann vermutlich ein Versäumnisurteil in Höhe der gesamten Klageforderung erheben.

Sofern Ihr Anwalt nicht auftritt, weir der keine Termingebühr geltend machen können. Aber - daher nur eine Reduzierung - der Anwalt der Klägerseite wird dann eine halbe Termingebühr festsetzen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 19.08.2019 | 18:58

Sehr geehrter Herr Bohle,

vielen Dank für Ihre Antwort, meine Rückfrage ist nun:

Dürfen wir unseren Rechtsanwalt kurz vor dem Termin - 2-3 Tage - beim Landgericht anweisen, nicht zu dem Termin zu gehen um ein Säumnisurteil zu erlangen?

Vielen Dank für Ihre bisherigen Bemühungen, wir werden Sie voraussichtlich positiv bewerten und auch direkt einmal kontaktieren.

Freundliche Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.08.2019 | 19:13

Sehr geehrter Ratsuchender,


rechtlich können Sie das sicherlich.


Allerdings gebe ich zu bedenken, dass der Kollege auch planen muss, so dass so eine Terminabsage offen und ehrlich zeitgemäß besprochen werden sollte, zumal Sie selbst ausführen, dass Sie über 0 Jahre durch die Kollegen gut vertreten worden sind. Dann gebietet es auch die Fairness, diese rechtzeitig zu informieren.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 19.08.2019 | 20:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr gut , und auch der Hinweis was mehr als hilfreich. Wir werden diese Woche noch unseren Anwalt davon in Kenntnis setzten, dass voraussichtlich der Termin nicht statt findet und er sich die Zeit anders verplanen sollte...

Ganz ganz herzlichen Dank..

"