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Wie berücksichtige ich sehr alte Eltern im Testament?

| 10.08.2015 12:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


15:36
Hallo, meine Mutter ist 92 Jahre und lebt im Heim. Daher möchte ich sie nicht wesentlich in meinem Testament berücksichtigen. Ich bin ihr Sohn, habe keine Kinder, und möchte folgenden Passus einfügen:

"... setze ich meine Ehefrau als Alleinerbin ein. Nur falls meine Mutter noch lebt, erbt diese auch und zwar so viel, dass sie ihre Heim- und Betreuungskosten, die nicht durch ihre eigenen Mittel gedeckt sind, bezahlen kann. Die Auszahlung dieses Erbes soll monatlich durch meine anderen Erben erfolgen, indem sie den Fehlbetrag zahlen.

Ersatzerben für meine Ehefrau sind: ....."

Ist die Forlumierung eindeutig und unmißverstädnlich? Versteht man, was ich verfüge? Wenn sie den Pflichtteil einklagt, kann ich das nicht verhindern.

VG
10.08.2015 | 13:36

Antwort

von


(2321)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragestellerin,

die Formulierung kann in der Form von Ihnen verwendet werden, allerdings sollten Sie die Kosten der Unterbringung und Pflege auf die "üblichen" Kosten beschränken (durch Hinzufügen des Wortes ist es ausreichend), da sonst auch Luxusausgaben gedeckt wären und sich die Summe erheblich erhöhen könnte.

Rechtlich wäre es dann ein Vermächtnis an Ihre Mutter.

Die Ersatzerben können Sie ebenfalls ohne Hindernis benennen, wobei Sie noch erwähnen sollten, ob diese neben- oder nacheinander eingesetzt werden.

Ihre Mutter kann allerdings dennoch den Pflichtteil geltend machen, der neben dem Ehepartner 1/4 beträgt, wobei in diesem Falle gleichzeitig das Vermächtnis wegfiele und daraus keine Verpflichtungen mehr entstünden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.08.2015 | 14:12

Vielen Dank, Herr Hoffmeier,

eine Frage habe ich noch. Wenn meine Mutter die Pflichteilklage nicht sofort, sondern noch nach ein, zwei oder drei Jahren einreicht, werden die bis zu diesem Zeitpunkt erhaltenen Zahlungen aus dem Vermächtnis ihr dann auf den Pflichtteil angerechnet, so dass ihr Auszahlungsanspruch gegenüber den Erben entsprechend reduziert wird?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.08.2015 | 15:36

Sehr geehrte Fragestellerin,

sollte Ihre Mutter irgendwann das Vermächtnis, also die Zahlungen zur Pflege einfordern, verzichtet sie damit auf die Gektendmachung des Pflichtteils, also der Ausschlagung des Vermächtnisses, sodass bei erster Aufforderung der Anspruch auf den Pflichtteil entfällt.

Aber selbst wenn sie es aus irrtumsgründen anfechten würde, würde es entsprechend vollständig angerechnet werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.08.2015 | 16:55

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"ich bin sehr zufrieden mit Herrn Hoffmeyers Beratung. Ich habe alles verstanden. Meine Frage und Nachfrage wurden zügig beantwortet. Vielen Dank."
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