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Wie berechnet sich das Arbeitslosengeld nach Elternzeit?

| 18.09.2010 17:12 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Situation:
Bin seit 02/2005 als angestellte Ärztin in der Klinik tätig gewesen.
Bis zum 1.06.2008 war ich im Krankenhaus A tätig und habe dann nach 2 wöchiger Arbeitslosigkeit ab dem 15.06.2008 in Krankenhaus B angefangen, wo ich einen befristeten 2-Jahres-Vertrag als Schwangerschaftsvertretung bekommen habe.
Selber bin ich dann 05/2009 wegen einer eigenen Schwangerschaft in Mutterschutz gegangen. Entbindung war am 23.06.2009. Nach 1-jähriger Elternzeit (1800 euro/Monat) habe ich mich mit Vertragsende ab dem 01.07.2010 arbeitslos gemeldet. Meine Steuerklasse ist seit dem 01.01.2010 Klasse V ( Ehemann III), die Jahre davor allerdings hatte ich die Steuerklasse III (und mein Ehemann V).

Nun meine Fragen:
1. Nach welcher Zeit bzw. nach welchem Lohn (Elterngeld bzw. Arztlohn) berechnet sich mein Arbeitslosengeld ?
2. Wie berechnet sich das Arbeitslosengeld ?
3. Wie hoch ist der Arbeitslosenhöchstsatz (für Ärzte) ?
4. Wirkt sich in meinem Fall die Steuerklasse auf das Arbeitslosengeld aus und in welcher Form ?
5. Aktuell bin ich erneut schwanger mit einer voraussichtlichen Entbindung März 2011. Steht mir hier erneut Elterngeld zu, und wie wird dieses berechnet in meinem Fall ?

Für jede weitere zusätzliche nützliche Information bin ich Ihnen natürlich dankbar.

Mit freundlichen Grüssen,
hakan001

Eingrenzung vom Fragesteller
18.09.2010 | 20:25
Eingrenzung vom Fragesteller
19.09.2010 | 08:27
Eingrenzung vom Fragesteller
19.09.2010 | 11:01

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich nehme Ihr Angebot bezüglich der medizinischen Frage. Mir geht es um ein orotpädische Frage wegen einem Arzthaftungsprozess. Es geht mir aber um ganz präzise Antworten.

Die Bewertung meiner Auskunft ist nicht Bestandteil dieser Vereinbarung. Diese überlasse ich Ihnen.

1. Nach welcher Zeit bzw. nach welchem Lohn (Elterngeld bzw. Arztlohn) berechnet sich mein Arbeitslosengeld ?

Der ALG wird zeitlich nach dem letzten Nettolohn ( Leistungsentgelt gem. § 133 SGB 3 berechnet.

Sie waren versicherungspflichtig bereits wegen des Kindschaftsverhältnisses mit Ihrem Kind gem. § 26 Abs. 2 SGB 3 und anschließend in die Mutterschutz gegegangen sind. Diese Versicherungspflichtige Zeit wird dann in die Anwartschaftszeit und Rahmenfrist gem. §§ 123, 124 SGB angerechnet.

2. Wie berechnet sich das Arbeitslosengeld ?

Die Höhe des ALG betägt bei Ihnen 67% des letzten jährlichen Nettolohens gem. § 129 Stz 1 Nr. 2 SGB 3 i.V.m. § 130 Abs. 1 SGB 3 .


3. Wie hoch ist der Arbeitslosenhöchstsatz (für Ärzte) ?

Ein Höchstsatz für ALG gibt es nicht, auch nicht für Ärzte.

4. Wirkt sich in meinem Fall die Steuerklasse auf das Arbeitslosengeld aus und in welcher Form ?

Sie wirkt sich nicht direkt aus, sondrn indirekt bei Berechnung des Leistungsentgeltes aus dem Bemessungsentgeltes gem. § 131 SGB 3 .


5. Aktuell bin ich erneut schwanger mit einer voraussichtlichen Entbindung März 2011. Steht mir hier erneut Elterngeld zu, und wie wird dieses berechnet in meinem Fall ?

Die Höhe des Elternenteltes richtet sich nach dem § 2 BEEG und bemisst sich nach dem erzielten Einkommen i.S.d. Satzes 2 dieses Absatzes. Da Sie kein Einkommen erzielt haben, bekommen Sie auch kein Ansrpruch(obwohl Sie dazu gm. § 1 BEEG berechtigt sind.

Ich habe bereits eine umfangsreichere Version der Antowort gehabt, diese aber duch ein PC-Fehler verloren, so dass ich im Zweifelsfall auch bestimmte Ausführungen aus der Rechtsprechung zuschicken kann.

Ich hoffe,Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage versschafft zu haben.

Ergänzung vom Anwalt 19.09.2010 | 14:12


Nur eine Ergänzung bei der Frage zu 1: es sollte heißen "nach dem letzten jährlichen Nettolohn" nicht nach dem letzten Nettolohn, weil gem. § 130 Abs. 1 Satz 2 SGB 3 der Bemessungsrahmen ein Jahr umfasst; er endet mit dem letzten Tag des letzten Versicherungspflichtverhältnisses vor der Entstehung des Anspruchs.

Grundsätzlich müssen Sie innerhalb der letzen 2 Jahren vor der Arbeitslosigkeit, die am 01.07.2010 eingetreten ist, 1 Jahr versicherungspflichtig gewesen sein. Das ist bei Ihnen der Fall, weil Sie das Kindschaftsverhältnis hatten und in die Mutterschutz gingen. Diese Zeit wird in der Rahmenfrist als versicherungspflichtige Zeit berücksichtigt.

Ergänzung vom Anwalt 19.09.2010 | 15:25

Gem. § 2 Abs. 5 BEEG steht Ihnen ein Elterngeld in Höhe von 300 Euro. Dies gilt auch, wenn in dem nach Absatz 1 Satz 1 maßgeblichen Zeitraum vor der Geburt des Kindes kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt worden ist.

Ergänzung vom Anwalt 19.09.2010 | 15:34

In Ihrem Fall wäre auch Geschwisterbonus i.H.v. 75 € einschlägig, weil, wenn gem. § 2 Abs. 4 BEEG die berechtigte Person mit zwei Kindern lebt, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, das zustehende Elterngeld um 10 Prozent, mindestens um 75 Euro, erhöht wird.

Bewertung des Fragestellers 19.09.2010 | 16:29

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