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Wie Abstammung zu Großeltern aufgrund von Erbschaftssteuerfreibetrag nachweisen?


13.11.2013 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Hallo,
es geht um Person A. Leiblicher Vater von A ist B. B hat die Vaterschaft nicht anerkannt.
Der neue Mann von A`s Mutter (C) hat A im Kleinkindalter adoptiert. In der Geburtsurkunde wurde der Vater von "vaterlos" zu C umgeändert.
Jetzt hat Person A im Erwachsenenalter von B`s Mutter (D) geerbt. Laut dem aktuellen Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht ergibt sich aus§ 15 Absatz 1 I Nr. 3 in Verbindung mit Absatz 1a in Verbindung mit § 16 Absatz 1 Nr. 3 Erbschaftssteuergesetz, dass A einen Freibetrag i. H. v. 200.000,00 Euro hat.
Auch nach dem Erlöschen des bürgerlich-rechtlichen Verwandtschaftsverhältnisses zu leiblichen Eltern und Großeltern durch Adoption hat A also anstatt 30.000,00 Euro Freibetrag den gleichen Freibetrag wie normale Enkel.

Wie kann A die Abstammung nachweisen?
Kann Sie beim Familiengericht einen Vaterschaftstest erwirken?
Oder hat A aufgrund der Adoption kein Recht darauf gerichtlich den Vaterschaftsnachweis des leiblichen Vaters einzufordern?
Kann A die Vaterschaft über ein anderes Kind von D nachweisen lassen, oder gilt das als heimlicher Vaterschaftstest (in Dtl. verboten)? Aber eigentlich dürfte das doch kein heimlicher Vaterschaftstest sein, weil der Vater dadurch ja keine Nachteile hat, da A ja im Nachhinein adoptiert wurde und so der leibliche Vater egal ob als leiblicher Vater bekannt oder nicht niemals etwas zahlen müsste oder andere Nachteile hätte.

Vielen Dank

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Hallo,
Sie können den leiblichen Vater zwar um die Einwilligung in einen Vaterschaftstest bitten, aber er ist nicht verpflichtet. Auf Grund der
Adoption bestehen keine verwandtschaftlichen Beziehungen mehr zwischen Ihnen. In der Rechtsprechung geht man davon aus, dass ein Vaterschaftstest ein erheblicher Eingriff in die Grundrechte des Vaters darstellt und man ihn daher nicht zwingen kann angesichts der Adoption.
Auch ein heimlicher Vaterschaftstest ist nicht erfolgversprechend da das Bundesverfassungsgericht deren Verwerbarkeit vor Gericht abgelehnt hat.
Sie können also lediglich den leiblichen Vater um Einwilligung bitten oder aber auch beim Finanzamt die Situation so schildern.
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