Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wie Abstammung zu Großeltern aufgrund von Erbschaftssteuerfreibetrag nachweisen?

13.11.2013 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Hallo,
es geht um Person A. Leiblicher Vater von A ist B. B hat die Vaterschaft nicht anerkannt.
Der neue Mann von A`s Mutter (C) hat A im Kleinkindalter adoptiert. In der Geburtsurkunde wurde der Vater von "vaterlos" zu C umgeändert.
Jetzt hat Person A im Erwachsenenalter von B`s Mutter (D) geerbt. Laut dem aktuellen Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht ergibt sich aus§ 15 Absatz 1 I Nr. 3 in Verbindung mit Absatz 1a in Verbindung mit § 16 Absatz 1 Nr. 3 Erbschaftssteuergesetz, dass A einen Freibetrag i. H. v. 200.000,00 Euro hat.
Auch nach dem Erlöschen des bürgerlich-rechtlichen Verwandtschaftsverhältnisses zu leiblichen Eltern und Großeltern durch Adoption hat A also anstatt 30.000,00 Euro Freibetrag den gleichen Freibetrag wie normale Enkel.

Wie kann A die Abstammung nachweisen?
Kann Sie beim Familiengericht einen Vaterschaftstest erwirken?
Oder hat A aufgrund der Adoption kein Recht darauf gerichtlich den Vaterschaftsnachweis des leiblichen Vaters einzufordern?
Kann A die Vaterschaft über ein anderes Kind von D nachweisen lassen, oder gilt das als heimlicher Vaterschaftstest (in Dtl. verboten)? Aber eigentlich dürfte das doch kein heimlicher Vaterschaftstest sein, weil der Vater dadurch ja keine Nachteile hat, da A ja im Nachhinein adoptiert wurde und so der leibliche Vater egal ob als leiblicher Vater bekannt oder nicht niemals etwas zahlen müsste oder andere Nachteile hätte.

Vielen Dank

Hallo,
Sie können den leiblichen Vater zwar um die Einwilligung in einen Vaterschaftstest bitten, aber er ist nicht verpflichtet. Auf Grund der
Adoption bestehen keine verwandtschaftlichen Beziehungen mehr zwischen Ihnen. In der Rechtsprechung geht man davon aus, dass ein Vaterschaftstest ein erheblicher Eingriff in die Grundrechte des Vaters darstellt und man ihn daher nicht zwingen kann angesichts der Adoption.
Auch ein heimlicher Vaterschaftstest ist nicht erfolgversprechend da das Bundesverfassungsgericht deren Verwerbarkeit vor Gericht abgelehnt hat.
Sie können also lediglich den leiblichen Vater um Einwilligung bitten oder aber auch beim Finanzamt die Situation so schildern.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 78954 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Extrem schnell und super präzise Antworten! Herr Klein hat mich sehr beruhigt. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Angabe des Urteils eines Verwaltungsgerichtes war zusätzlich hilfreich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich bin sowohl mit dem Kontakt wie auch der Beantwortung durchaus zufrieden . Bei weiteren Fragen würde ich wieder auf ihn zurück kommen . ...
FRAGESTELLER