Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Widerspruch und Fristverlängerung bzgl. Anwaltschreiben


01.04.2007 23:05 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Sehr geehrter Anwalt, sehr geehrte Anwältin,

ich habe drei Fragen:

1) Per Anwaltschreiben wurde Herr X mit einer Frist von 10 Tagen aufgefordert, 1000 Euro zu zahlen. Herr X setzte ein Schreiben bezüglich Widerspruch auf. Es folgte von der Gegenseite abermals ein Schreiben mit der Forderung und einer Frist von 5 Tagen und der Drohung eines gerichtlichen Verfahrens.

Wenn Herr X abermals in Widerspruch geht, kann dann die Gegenseite schon ein gerichtliches Verfahren einleiten?

2) Kann Herr X eine Fristverlängerung von der gegnerischen Seite verlangen? Muss die Gegenseite darauf eingehen?

3) Kann Herr X eine Ratenzahlung vorschlagen? Muss die Gegenseite darauf eingehen?

Über eine baldige Beantwortung würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank im Voraus.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Die Gegenseite könnte nunmehr ein gerichtliches Verfahren einleiten, da sie dies vorher innerhalb einer angemessenen Frist angekündigt hat.

II. Eine Fristverlängerung können Sie dann verlangen, wenn die Gegenseite eine zu kurze Frist gesetzt hat, dem Begehren also nicht innerhalb der gesetzten Frist nachgekommen werden kann. Ohne auf Ihren Fall mangels weiterer Kenntnis im Besonderen einzugehen, kann die hier gesetzte Frist zur Zahlung als (noch) angemessen beurteilt werden.

III. Der Schuldner ist zu Teilzahlungen nicht berechtigt, § 266 BGB. Der Gläubiger braucht daher auf ein Ratenzahlungsgesuch nicht einzugehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER