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Widerspruch gg. Aufhebung der Arbeitsfähigkeit und trotzdem zur Arbeit gehen?

02.01.2022 12:03 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war seit dem 29.06.2021 krankgeschrieben aufgrund eines erneuten Bandscheibenvorfall.
Sicca-Syndrom, Lumboischialgie und Skoliose waren die AU Begründungen des Arzt.

Mir wurde telefonisch am 27.12 mitgeteilt das der MDK meine Krankschreibung aufhebt und am 02.01.2022 ausläuft.
Begutachtungsart Erstbegutachtung
Jedoch war ich nie zu einem Termin geladen, es kann sich somit nur aufgrund von Aktenlage beziehen.
Meine Beschwerden haben sich nach Physiotherapie nicht gebessert, zwar konnte ich Rehasport genehmigt bekommen, welcher zum Jahresende nur 2x stattfand.

Ich habe immer noch sehr starke Schmerzen und Einschränkungen im Bein und der Hüfte beim Gehen-Beugen-Rotieren-Treppen steigen und Heben schwerer Lasten.
Die Schmerzen schießen von der Hüfte bis unten in´s Bein (linksseitig) und selbst im Genitalbereich empfinde ich zwischendurch starke Schmerzen.

Zum Jahresende musste ich erneut in´s MRT, wo die Hüfte linksseitig untersucht wurde, jedoch konnte noch keine Besprechung mit meinem Arzt stattfinden, der sich erst am 03.01.2022 wieder in der Praxis befindet, an jenem Tag wo ich wieder arbeiten soll.
Leider ist auch der SovD bei uns erst wieder ab dem 13.01.2022 wieder erreichbar.
Und ich weiß nicht ob ich direkt am 03.01.2022 zum Arzt rein kann, da eine offene Akutsprechstunde nur Mittwochs stattfindet, also erst am 05.01.2022.

Ich arbeite im Lager als Kommissionierer wo ich Paletten und Karton für den Versand arbeite.
Die Arbeitsplätze sind nicht so platzmässig oder gut ausgestattet, das man sich nicht dauernd bücken muss, auf dem Boden Knien um Dichtungsprofile verschiedener Durchmesser auf Paletten zu wickeln. Eine Waage zum wiegen von Kartons gibt es nur in Bodennähe.
Staplerfahren ist leider auch keine Option, da ich Rotations- und Beugebewegungen ausführen muss, damit ich sehe wo sich die Gabel des Stapler befindet.
Mein Vorgesetzter hat mich im Dezember gesehen als ich eine weitere Krankmeldung reingereicht habe.

Einen Widerspruch habe ich am 29.12.2021 eingelegt, mit Bezug auf § 25 Abs. 1 SGB X.

Mittlerweilen verlangt mein Arbeitgeber eine Krankmeldung/Krankschreibung ab dem ersten Tag und Möglicherweise könnte ich die erst ab dem dritten Tag eine einreichen, aufgrund der Sprechstundensituation der Praxis.


Wenn ich nun für eine Stunde zur Arbeit gehe, kann ich dadurch den Widerspruch gefährden?
Sollte ich mich stattdessen lieber direkt beim Arzt melden und dem die Sachlage erklären, in der Hoffnung das ich meinen Job nicht verliere?
Ich bin da etwas Ratlos.


Freundliche Grüße

03.01.2022 | 00:45

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Sie sollten heute nicht zur Arbeit gehen, sondern den Arzt aufsuchen, sobald die Praxis geöffnet hat. Schildern Sie dort Ihre Situation und bitten Sie um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab 03.01.2022.

Wenn Sie diese noch am 03.01.2022 Ihrem Arbeitgeber vorlegen, haben Sie alles richtig gemacht.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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