Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
507.114
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Widerspruch gegen mündlichen Werksvertrag

| 23.12.2013 16:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


An dem Kamin meines Hauses bröckelte der Verputz.
Der Handwerker bot sich an eine Aluminium Verkleidung zu erstellen zu einem Festpreis von 500,-€.
Da ich weder den Materialaufwand noch die nötige Arbeitszeit abschätzen konnte, stimmte ich dem Festpreis zu.
Nach Ausführung der Arbeiten kamen mir an dem Preis aber erhebliche Zweifel.
Ich bat um eine Rechnung, mit detaillierter Aufstellung nach Zeitaufwand und Materialverbrauch.
Auf diesen Vorschlag wollte der Handwerker aber nicht eingehen und verlangte per Rechnung die Pauschalsumme.
Nun meine Frage: Kann ich auf die Rechnung Widerspruch einlegen und eine detaillierte Aufstellung verlangen?
Um die ausführliche Rechnung habe ich schriftlich schon gebeten.
Der Handwerker sagt ich bin an meine mündliche Zusage gebunden.

M.F.G. Manfred

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen auf Grundlage der übermittelten Informationen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dieses Forum nur eine erste Orientierung bieten und keine umfassende Rechtsberatung ersetzen kann.

Es handelt sich bei dem Vertrag, den Sie mit dem Handwerker abgeschlossen haben, um einen Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB. Als Unternehmer schuldet der Handwerker die Herstellung des versprochenen Werkes, hier also der Verkleidung, Sie als Besteller schulden die vereinbarte Vergütung. Insoweit kann auch ein Festpreis vereinbart werden. Bei einer Festpreisvergütung trägt dann der Unternehmer das Kalkulationsrisiko. Die Schriftform ist bei einem Werkvertrag nicht erforderlich. Die Anforderungen an die Prüffähigkeit einer Rechnung auf Basis einer solchen Vereinbarung sind gering, das heißt Sie können keine vollständige detaillierte Aufschlüsselung aller Positionen mit Kostenansatz verlangen.

Grundsätzlich sind Sie an die Vereinbarung einer Vergütung zu einem Festpreis auch gebunden. Nur im Ausnahmefall kommt eine Anpassung der Vergütung in Betracht. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn bei Vertragsschluss von einem weit höheren Leistungsumfang ausgegangen wurde, dieser also entsprechend in höherem Umfang in die Berechnung dieses Festpreises einbezogen wurde, als tatsächlich ausgeführt wurde. Ihrer Schilderung entnehme ich dazu erstmal keine Anhaltspunkte. Dies wäre dann gegebenenfalls weiter konkret durch einen Kollegen vor Ort zu prüfen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen so in einer ersten Einschätzung weiterhelfen konnte und stehe Ihnen gegebenenfalls auch gern weiter zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 25.12.2013 | 09:27

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 25.12.2013 4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65953 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die sehr umfassende und verständliche Antwort ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt ist sehr individuell auf meine Frage eingegangen, und hat in einer mehrteiligen Antwort sehr ausführlich geantwortet! Tatsächlich so ausführlich, dass bei mir keine Rückfragen mehr nötig waren! Ganz herzlichen Dank ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
herzlichen Dank für die treffende und leicht verständliche, hilfreiche Antwort. ...
FRAGESTELLER