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Widerspruch gegen Feststellungsbescheid


13.12.2017 14:27 |
Preis: 42,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Guten Tag,

ich leide unter einem Reizdarm, welcher mich in meiner Teilhabe am Leben deutlichst einschränkt. Heute erhielt ich den Feststellungsbescheid mit einem Grad der Behinderung (GdB) i. H. v. 20.
Momentan befinde ich mich noch in einer Ausbildung, möchte aber nach dieser ein duales Studium im öffentlichen Dienst beginnen.
Mit meiner Diagnose habe ich in der freien Wirtschaft aufgrund hoher Fehlzeiten kaum Chancen.

Sehe ich es richtig, dass, da keine Schwerbehinderung festgestellt wurde, ich im Auswahlverfahren (öffentlicher Dienst) bei gleicher Eigung nicht bevorzugt werden würde?
Eine Verbeamtung ist in Folge dessen auch unerreichbar?!

Inwiefern ist es sinnvoll, einen Widerspruch bei dieser Diagnose und Beurteilung der Grad der Behinderung (20) einzulegen?

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Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Mit einem GdB von 20 sind Sie zwar behindert, aber nicht als schwer behindert eingestuft.

Die Bevorzugung bei gleicher Eignung setzt jedoch eine Schwerbehinderung voraus, so dass Sie aktuell noch nicht davon profitieren könnten.

Ob es sinnvoll ist, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, ist letztlich eine medizinische Frage, die durch ein Gutachten geklärt werden muss.

Legen Sie keinen Widerspruch ein, bleibt es bei der vorliegenden Entscheidung. Nur durch einen Widerspruch erreichen Sie die Chance auf einen positiven Entscheid, so dass Sie durch einen Widerspruch letztlich nur gewinnen können.

Mit freundlichen Grüßen


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