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Widerspruch gegen Exmatrikulationsbescheinigung Erfolgsaussichten

| 3. März 2021 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Guten Tag,

Aufgrund widriger persönlicher Umstände (tot im engsten Familienkreis und weiteres) war mein Kopf in den letzten Wochen so voll, dass ich vergessen habe die Semestergebühren rechtzeitig an meine Universität zu überweisen. Um genau zu sein habe ich sie einen Tag nach Ablauf der Frist überwiesen. Ich konnte recherchieren, dass ich in einem solchen Fall scheinbar exmatrikuliert werde, was fatal wäre.
Obwohl ich noch keine Exmatrikulationsbescheinigung erhalten habe werde ich, wenn möglich, heute noch schriftlichen Widerspruch bei der Universität einlegen. Per Mail wurde ich vor Fristablauf von der Universität an die Zahlung erinnert. Eine Mahnung habe ich nicht bekommen bzw. werde ich aller Voraussicht nicht, da ich laut Studiensekretariat bereits exmatrikuliert wurde.
Ich studiere an einer staatlichen Universität in Hessen.

Gerne würde ich Auskünfte darüber bekommen, welche Erfolgsaussichten ein Widerspruch hat bzw. welche weiteren rechtlichen Möglichkeiten ich habe und was ich im Widerspruchsschreiben als Hauptargument anführen sollte.

Mit freundlichen Grüßen,

eine verzweifelter Student

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Sie beruhigen - schreiben Sie an das Studentensekretariat und legen Sie einen Kontoauszug/Ausdruck bei, aus dem hervorgeht, dass Sie den Semesterbeitrag inzwischen überwiesen haben. Bitten Sie um Entschuldigung und tragen Sie vor, warum Sie die Frist leider versäumt haben. In der Regel agieren die Unis hier kulant und immatrikulieren umgehend wieder.

Natürlich können Sie auch förmlich Widerspruch einlegen, allerdings ist das Widerspruchs- und auch das Klageverfahren eher für Fälle vorgesehen, in denen eine Exmatrikulation aufgrund fehlender Prüfungsanmeldung oder nicht bestandener Prüfungen erfolgt ist. Dann kann man einen sog. Härtefallantrag stellen und versuchen, auf diesem Wege die Exmatrikulation rückgängig zu machen.

Da aber in Ihrem Fall nur die fehlende Rückmeldung die Exmatrikulation von Amts wegen ausgelöst hat, meine ich, dass es mit der Zahlung der Gebühren und dem Nachweis darüber getan sein sollte. Sie sollten aber unbedingt kurzfristig reagieren.

Melden Sie sich gerne noch einmal, wenn das nicht funktioniert hat. Dann muss man sehen, ob es angezeigt ist, hier ein kurzes anwaltliches Schreiben loszuschicken.

Ich drücke Ihnen die Daumen und verbleibe mit freundlichen Grüßen!

Elisabeth v. Dorrien
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 8. März 2021 | 16:31

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Um es kurz zusammenzufassen: Top, einwandfrei und super freundlich.

Immer gerne wieder!

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Stellungnahme vom Anwalt:

Freut mich sehr - herzlichen Dank für Ihre nette Bewertung!