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Widerspruch abgetretene Forderung

| 30.03.2017 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


10:02

Zusammenfassung: rechtzeitige Kündigung und Verzugsschaden nach Rückbuchung der Forderung

Folgender Fall:

. Ende Juni kündigte ich meinen Telekommunikationsvertrag wegen anstehendem Umzug zum 30.09. (3-Monats-Frist, weil keine Verfügbarkeit des bisherigen Anbieters an der neuen Anschrift)
. Daraufhin erhielt ich eine Kündigungsbestätigung zum 31.10.
. Dagegen widersprach ich schriftlich aus o.a. Grund
. keine Reaktion von Seiten des Telekommunikationsanbieters, somit bin ich davon ausgegangen, der Widerspruch wurde akzeptiert
. Grundgebühr für strittigen Monat Oktober wurde abgebucht, habe ich zurückbuchen lassen, da ich davon ausging, der 30.09. wurde akzeptiert. Diese Rückbuchung habe ich schriftlich angekündigt, mit der Begründung, es handele sich sicher um einen Fehler. Keine Reaktion.
. Ohne jemals angemahnt worden zu sein (!), erhalte ich nun Schreiben von Inkassounternehmen inkl. Mahngebühren und Inkassogebühren. Die Forderung übersteigt nun den ursprünglichen strittigen Betrag (29,90 Euro) um das Mehrfache (Gesamt ca. 113 Euro).
. Den Fall habe ich bereits dem Inkassounternehmen geschildert, man geht nicht darauf ein, man besteht auf der Zahlung des Gesamtbetrages.

Ich möchte noch einmal festhalten, wenn der alte Telekommunikationsanbieter mir mitgeteilt hätte, dass die Kündigung nicht rechtzeitig ankam o.ä. und dann auf dem 31.10. bestanden hätte, hätte ich das (zähneknirschend) akzeptiert, aber ohne Reaktion?

Welchen Schritt empfehlen Sie? Gesamtforderung trotzdem begleichen?
30.03.2017 | 11:27

Antwort

von


(99)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Kündigungsfrist beginnt mit dem Zugang des Schreibens beim Kündigungsempfänger. Sollten Sie, ohne prüfen zu können, ob die Kündigung berechtigt wäre, das Schreiben bis zum 30.Juni haben nachweisbar zustellen lassen, können Sie einem Verfahren entspannt entgegensehen. Sollte das nicht der Fall sein, ist die Kündigung zu spät eingegangen.

Eine Mahnung o.ä. ist nicht vorgegeben. Das Telefonunternehmen darf nach der Rückbuchung die Angelegenheit einem Rechtsanwalt oder Inkassounternehmen übergeben, da Sie direkt im Verzug sind (§§ 286, 288 BGB). Die Kosten des Verzug sind damit ein erstattungsfähiger Schaden.
Demnach sollten Sie, wenn der Zugang der Kündigung nicht bewiesen werden kann, die Forderung ausgleichen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 31.03.2017 | 09:53

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie verhält es sich mit meinen Widersprüchen? Haben diese keine aufschiebende Wirkung gehabt? Hätte das Telekommunikationsunternehmen darauf reagieren MÜSSEN?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.03.2017 | 10:02

Sehr geehrter Fragesteller,
ein Widerpsruch hat keine aufschiebende Wirkung. Es besteht auch keine gesetzlich normierte Pflicht darauf zu reagieren.

Beste Grüße
Michael Wübbe

Bewertung des Fragestellers 31.03.2017 | 10:09

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 31.03.2017
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