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Widerrufsrecht bei Vermietung von Gegenständen über das Internet

7. Mai 2021 12:03 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


1) Ich möchte Dinge online vermieten (z.B. Fotokameras) und dem Kunden per Post zusenden. Besteht für den Kunden das gesetzliche Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge, wenn der Vertragsschluss über das Internet erfolgt?

2) Falls ein Widerrufsrecht seitens des Kunden besteht: Kommt das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts nach § 356 Abs. 4 BGB infrage, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat?

Vielen Dank!

7. Mai 2021 | 13:33

Antwort

von


(2199)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wenn Sie als Unternehmer handeln und der Kunde den Gegenstand für private Zwecke über das Internet mietet, besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht. Lediglich für die Kfz-Vermietung sieht § 312g Absatz 2 Nr. 9 BGB eine Ausnahme vor.

2. Gemäß § 356 Absatz 4 BGB kann das Widerrufsrecht nur unter der Voraussetzung erlöschen, dass der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.
Ein Erlöschen kommt daher erst nach Ende der Mietzeit in Betracht, weil erst dann die Dienstleitung vollständig erbracht und der Vertrag vollständig erfüllt ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

ANTWORT VON

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