Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.704
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Widerrufsrecht Online-DJ-Vertrag

| 04.06.2018 20:58 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Unverbindliche Anfrage einer DJ-Veranstaltungsleistung über Online-Formular am 13.05.2018 für eine private Veranstaltung am 26.05.2018 (also nur 13 Tage später).

Termin-Bestätigung per E-Mail des DJ bereits am 13.05. mit verschiedenen Preisangeboten erhalten. Telefonischer finaler Vertragsschluss am 14.05. über 250 €. Es gab weder eine finale schriftliche Auftragsbestätigung, noch wurden wir anderweitig z.B. über AGB auf der Webseite o.Ä. über unser Widerrufsrecht informiert.

Aufgrund vieler kurzfristiger Gästeabsagen, haben wir den Auftrag per E-Mail am 23.05.2018, also 9 Tage nach Vertragsschluss aber nur 3 Tage vor der geplanten Veranstaltung, storniert.

Aus den E-Mails des DJ ergibt sich, dass er mit eigenem Equipment arbeitet, auch entgangene sonstige Aufträge wurden nicht glaubhaft gemacht. Aus der Stornierung sind dem DJ somit keine direkten Kosten entstanden.

Der DJ fordert nun eine Stornogebühr in Höhe des hälftigen Auftragsvolumens, also 125 €. Sind wir zum Schadensersatz verpflichtet oder ist unser Widerruf gültig und führt zur Vertragsaufhebung ohne Schadensersatzpflicht?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da der Vertrag eine termingebundene Buchung einer Dienstleistung im Rahmen Ihrer privaten Freizeitbetätigung zum Inhalt hat, besteht gemäß § 312g Absatz 2 Nr.9 BGB kein Widerrufsrecht. Der DJ kann daher die vereinbarte Gage verlangen, abzüglich ersparter Aufwendungen (z.B. Fahrtkosten, Gerätemiete) und anderweitiger Verdienste (z.B. bezahlter Ersatzauftritt im gebuchten Zeitraum), siehe § 615 BGB. Da bei einer so kurzfristigen Stornierung eher unwahrscheinlich ist, dass ein Ersatzauftritt gefunden wird, und die ersparten Aufwendungen bei eigener Anlage auch gering sein dürften, kommen Sie mit der Hälfte der Gage noch relativ glimpflich davon.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Wir
empfehlen

Widerruf

Erstellen Sie mit dem interaktiven Muster von 123recht.net Ihren individuellen Widerruf für Ihren Onlinekauf, Ihre Bestellung oder gebuchte Dienstleistung. Mit Anweisungen, Tipps und Fristenberechnung!

Jetzt Vertrag widerrufen
Bewertung des Fragestellers 07.06.2018 | 17:49

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 07.06.2018 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64106 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Rechtsanwalt war sehr Kompetent! Er hat mir sehr geholfen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles war für mich in Ordnung. Schnell und in einer verständlichen Ausdrucksart. Super - so soll es sein. Danke ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich beantwortet und es wurde eine neue Möglichkeit aufgezeigt, diesen "Fall" evtl zu lösen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER