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Widerrufliche Freistellung, in dieser Zeit schon genehmigter Urlaub

| 06.05.2013 10:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Einmal erteilter Urlaub kann nur in Ausnahmefällen, etwa bei irrtümlicher Erteilung oder drohendem Zusammenbruch des Unternehmens, "zurückgenommen" werden. Aus Beweiszwecken empfiehlt es sich, den Urlaub schriftlich genehmigen zu lassen.

Hallo,
ich benötige bitte Hilfe zu folgendem Sachverhalt:

Ich habe als AN gekündigt und wurde sofort widerruflich freigestellt. Die widerrufliche Freistellung wurde mir telefonisch mitgeteilt.

Während dem Kündigungszeitraum bzw. Kündigungsfrist habe ich 3 Wochen mündlich genehmigten Urlaub.

Darf ich diesen Urlaub "antreten" trotz wideruflicher Freistellung oder ist der Urlaub mit der wideruflichen Freistellung aufgehoben? (Rückfragen beim AG möchte ich nicht)

Danke und Grüße, Peter L.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie von Ihnen durch die Auswahl des Mindesteinsatzes gewünscht nur mit geringer Detailtiefe antworte:

Eine einmal erteilte Urlaubsgenehmigung kann nur in Ausnahmesituationen vom Arbeitnehmer "zurückgenommen" werden, etwa wegen irrtümlicher Urlaubserteilung oder drohendem Zusammenbruch des Unternehmens. Die widerrufliche Freistellung nach einer Kündigung gehört nicht zu diesen Ausnahmen.

Die andere Frage ist, ob Sie die mündliche Genehmigung des Urlaubs beweisen können, also einen unabhängigen Zeugen dafür haben, der sich im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung, etwa nach einer weiteren fristlosen Kündigung wegen Selbstbeurlaubung, auch hieran erinnert.

Vor dem Hintergrund dieser Beweisproblematik ist hier ein schriftlicher Urlaubsantrag und eine schriftliche Genehmigung ratsam.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 06.05.2013 | 13:46

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Stellungnahme vom Anwalt:
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