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Widerruf bei (Online)Bestellung eine gebrauchten Auto

23.10.2019 12:59 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Wir haben am 28.09.2019 ein Zertifizierten Jahres wagen bestellt bei einem Händler.


Leider wahr kein solches da und der Verkäufer hat uns angeboten das der könnte einen solchen bestehlen Online. Dann habe wir sich die Autos im Onlineportal geschaut, und letztendlich einen gefunden, den haben wir Bestellt.

Wir haben Auto nur ONLINE gesehen, und der Verkäufer hat uns versprochen Mangellose Auto zu bestellen. Wir dem vertraut.

Vor der Bestallung konnten wir sich nicht überzeugen von den Qualität von online bestellten Auto.

Eigentlich haben wir noch kein Kaufvertrag, sondern nur "Verbindliche Bestellung" , deswegen mochten wir Bestellrücktritt machen.

Das wahr Katze im Sack.

Am 14.10.2019 um 14:13 haben die angerufen, das bestellte Auto gekommen ist.

Am 18.10.2019 haben wir sich den Auto endlich angeschaut, aber da die große Enttäuschung

Auto ist sehr schlecht gepflegt und mit einigen Macken, die für uns nicht Akzeptabel sind

 Ihnen:
·         Kratzen überall (Schalthebel, Konsole, an Türen,… )
·         NAVI Display ist schon ganz Mat von kratzen (Das sind schaden, keine gebrauchspuren)
·         Kofferraum Plastik  ganz beschädigt  
·         Polsterung mit flecken
·         …
 
Außen:
·         Kofferraum Tür (Mehrere Kratzer, eine Einbuchtung)
·         Schwarze teile an Türen, ganz beschädigt von kleinen Düne kratzen (Als ob das Matt wahre)
·         Hintere Lichter wieder ganz beschädigt von kleinen Düne kratzen (Als ob das Matt wahre)
·         In Maschinen Raum sind einige teile schon gerostet
·        Felgen gekratzt
·         …



Wir haben zu denen schon gesagt, das der Auto nicht so ist wie er sollte sein und das der kommt gar nicht in frage für uns dem zu kaufen.

Und die wollen das wir unbedingt dem Auto kaufen… obwohl das des wir nicht möchten.

Wir haben den Widerruf recht die Bestellung zu widerrufen.

Ich glaube das wir recht haben… Oder? (Bei der "Verbindliche Bestellung" war keine Widerruf dabei)

Wehren wir den Auto da in Autohaus gesehen, werden wir den nie und niemals kaufen…

Wir haben keinen Kaufvertrag und keine Rechnung.

Wir glauben wir haben den Widerrufsrecht, es geht um Fernabsatzverträgen (§ 312d BGB) ODER?

Bitte für Ihre Hilfe.
MfG,

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre verbindliche Bestellung ist ein Kaufangebot, das vom Händler durch Lieferung des Autos angenommen wurde. Deshalb gehe ich von einem wirksamen Kaufvertrag aus.

Ein Widerrufsrecht besteht nicht, da Sie das Auto vor Ort beim Händler bestellt haben und dabei entsprechende Beratung bekommen konnten.

Allerdings hat Ihnen der Verkäufer ein mangelfreies Auto zugesichert. Nach Ihrer Schilderung hat das Auto aber Mängel, die bei einem Jahreswagen nicht üblich sind.
Wenn der Verkäufer diese Zusicherung einfach ins Blaue hinein gemacht hat oder er von den Schäden wusste, kann der Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten werden. Ansonsten steht Ihnen ein Anspruch auf Beseitigung der Mängel zu. Ist dies nicht möglich, kommt auch ein Rücktritt vom Kaufvertrag oder eine Minderung des Kaufpreises in Betracht. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich nicht um Bagatellschäden handelt, die Beseitigung der Mängel also 1.000 € oder mehr kosten würde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.10.2019 | 23:08

Wir glauben, wir haben doch den Widerrufsrecht, es geht um Fernabsatzverträgen weil wir den bestellten Produkt - Auto nicht gesehen haben, es wahr nur online uns geschaut, wir konnten den nicht selber nachschauen, und beurteilen von Qualität. Keine Probefahrt, keinen Einblick... das verstehe ich gar nicht. Des haben wir so betrachtet wie eine Fernbestellung.

Bei Bestellung waren wir gewusst, das der ein bissen Teuer ist, aber der Verkäufer hat uns für die Nase gezogen und uns erzählt, der Auto wird Top, dafür haben wir auch so eine bestellt und des so Erwartet.

Was habe wir bekommen: Katzen im Zack. Entseuchung ohne ende.

Problem ist das der bestellte Auto schlechter ausschaut wie unsere nach 4 Jahren (unsere war auch so eine Jahreswagen) nach 60.000 KM, unsere hat weniger Verbrauchspuren als neue bestellte. Das ist nicht logisch und nicht Fair. Und dafür konnten wir den bestellten Auto nicht kaufen.

Wollen wir doch den Bestellten Auto nicht haben!

Und wen die alles neu machen und den "An schminken" kommt gar nicht im frage. Das ist gleiche wie sich eine Frau sich total Geschminkt und mit Foto -shop ausbessern hat, siehst du spätestens Abend wen du nach Hause kommst... Dafür sind auch dagegen das sich den Auto schöner macht.
Dafür wollen wir den Auto gar nicht haben, weil der ist auch sehr schlecht Gepflegt. Außer dem haben wir so inzwischen erfahren das der war ein Rernt - a- car. Und das geht gar nicht.

Noch mal´s: Wehren wir den Auto da im Geschäft gesehen werden wir den NI kaufen! Auf Fotos ist jedes Ding Perfekt! Realität ist doch anders.

Für uns war das die schlechte Erfahrung hier im Deutschland. Wir habe schon weltweit gelebt, aber so schlechte Kundenbetretung, schade.

Sind wir Kunden in Deutschland echt so schlecht behandelt und rechtlos. Das finde ich total unfair.
Wir haben bekommen einen Katzen im Zack. Entseuchung.

Diesen Auto kaufen wir nicht, und so eine Bestellung, machen wir nie und nirgends wieder. Was haben wir schon nerven verloren. Das ist alles nicht wahr. Hier in der mitten des Europas.

Bitte für Ihre Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.10.2019 | 07:10

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ein Fernabsatzvertrag setzt voraus, dass der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel wie Telefon oder E-Mail abgeschlossen wird (§ 312c BGB ). Sie waren aber beim Händler vor Ort und hatten direkten persönlichen Kontakt, der Vertrag wurde nicht per Fernkommunikation geschlossen. Für ein Widerrufsrecht reicht es nicht aus, dass die Ware nicht besichtigt werden kann,

Sie haben aber wie bereits geschrieben einen Anspruch auf ein Auto, wie es vom Verkäufer beschrieben wurde, also im Top-Zustand. Kann der Verkäufer ein entsprechendes Auto nicht liefern und es auch nicht nachträglich in diesen versprochenen Top-Zustand bringen, liegt ein Mangel vor und Sie haben die in meiner ersten Antwort beschriebenen Gewährleistungsrechte. Nach Ihrer neuen Schilderung sollten Sie aber den Kaufvertrag auch wegen arglistiger Täuschung anfechten, § 123 BGB , da der Verkäufer wider besseren Wissens oder zumindest ins Blaue hinein einen Top-Zustand behauptet hat, den das Auto nicht hat. Als Folge der Anfechtung wird der Kaufvertrag rückwirkend wieder aufgelöst.

Mit freundlichen Grüßen

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