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Widerruf Aufenthaltstitel: Zustimmungsfreie Tätigkeit gem. §5 BeschV

16.07.2021 19:49 |
Preis: 53,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 2 Jahren mit einem Aufenthaltstitel zwecks Promotion in Deutschland und in einem Forschungsinstitut angestellt. Der Aufenthaltstitel ist noch 1 Jahr gültig. Im Aufenthaltstitel steht: "Erwerbstätigkeit nicht gestattet, siehe Zusatzblatt". Im Zusatzblatt steht "Erwerbstätigkeit nicht gestattet. Unselbständige Erwerbstätigkeit gestattet für eine zustimmungsfreie Tätigkeit gem. §5 BeschV".

Erlischt mein Aufenthaltstitel im Falle eines Abbruchs des Promotionsvorhabens mit arbeitgeberseitiger Kündigung oder kann ich prinzipiell noch bis zum regulären Ablauf des Aufenthaltstitels in Deutschland verbleiben? Kann ich im Falle des Erlöschens einen neuen Aufenthaltstitel nach § 18c beantragen, um eine neue Anstellung zu suchen?

Vielen Dank!

17.07.2021 | 08:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Sie müssen in der Tat zunächst eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses der Ausländerbehörde anzeigen.

Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet 1) (Aufenthaltsgesetz - AufenthG)
§ 82 Mitwirkung des Ausländers
"(1) Der Ausländer ist verpflichtet, seine Belange und für ihn günstige Umstände, soweit sie nicht offenkundig oder bekannt sind, unter Angabe nachprüfbarer Umstände unverzüglich geltend zu machen und die erforderlichen Nachweise über seine persönlichen Verhältnisse, sonstige erforderliche Bescheinigungen und Erlaubnisse sowie sonstige erforderliche Nachweise, die er erbringen kann, unverzüglich beizubringen. Die Ausländerbehörde kann ihm dafür eine angemessene Frist setzen. Sie setzt ihm eine solche Frist, wenn sie die Bearbeitung eines Antrags auf Erteilung eines Aufenthaltstitels wegen fehlender oder unvollständiger Angaben aussetzt, und benennt dabei die nachzuholenden Angaben. [...]."

Ist der Aufenthaltszweck nicht mehr gegeben, kann die Aufenthaltserlaubnis widerrufen werden.

2.
Die Auflage hinsichtlich der Beschäftigung ist sowieso nur ein Annex zur Aufenthaltserlaubnis und hilft allein leider nicht weiter.

3.
Ein neuer Aufenthaltstitel kann ggf. auch nach einer Kündigung noch im Bundesgebiet beantragt werden, ohne dass es einer Ausreise bedarf, nämlich dann, wenn das nur bloße Förmelei wäre, ein erneutes Visumsverfahren zu verlangen, was nämlich dann gegeben wäre, wenn Sie bereits alle Voraussetzungen für das Einreisevisum erfüllen sollten. Da sehe ich durchaus gute Chancen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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