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Wesenstest Hund

01.10.2020 15:01 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Hund hatte einen Beißvorfall im Dezember 2019. Ich habe alle vom Landesamt geforderten Tests bestanden. Auch der Wesenstest. Dort steht das mein Hund ein Gutes soziales verhalten zeigt und weder Leine, Maulkorb noch leine und Maulkorb braucht. Das Ordnungsamt besteht darauf das mein Hund als gefährlich eingestuft bleibt. Warum ?
01.10.2020 | 15:57

Antwort

von


(9)
Domstraße 11
20095 Hamburg
Tel: 04030707270
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wann es sich um einen gefährlichen Hund handelt, ist in § 3 geregelt. Hier wird zwischen

- aufgrund ihrer Ausbildung (z.B. Hütehund, Schutzhund, Polizeihund), § 3 Abs. 1 HundeG LSA,
- aufgrund der Hunderasse (Pitbull-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, American Staffordshire-Terrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden), § 3 Abs. 2 HundeG LSA,
- aufgrund des Verhaltens, § 3 Abs. 3 HundeG LSA,

gefährlichen Hunden unterschieden.

Wenn Ihr Hund den Wesenstest bestanden hat und nicht aufgrund seiner Ausbildung als gefährlicher Hund einzustufen ist, gibt es zwei Möglichkeiten, warum Ihr Hund dennoch als "gefährlicher Hund" eingestuft wird:

1.) Der Wesenstest wird von der Behörde nicht anerkannt. Wann ein Wesenstest geeignet ist, die Ungefährlichkeit eines Hundes nachzuweisen, ist in § 10 Abs. 1 HundeG LSA geregelt. Hiernach muss der Wesenstest von einer anerkannt sachverständigen Person oder Einrichtung durchgeführt worden sein. Diese kann auch in einem anderen Staat oder Bundesland sein, mus dann aber vom Innenministerium des Landes Sachen Anhalt als gleichwertig anerkannt worden sein. Es kann also sein, dass das Ordnungsamt das Ergebnis des Wesenstests nicht anerkennt, weil dieser nicht von einer sachverständigen Person oder Einrichtung durchgeführt worden ist.

2.) Der Hund könnte einer gefährlichen Rasse angehören. Ob der Hund einer sog. gefährlichen Rasse angehört oder eine Kreuzung mit einem solchen Hund ist, wird anhand des äußeren Erscheinungsbildes des Hundes beurteilt. Wenn der Hund also aussieht, als sei er ein Pitbull-Terrier, ein Staffordshire-Bullterrier, ein American Staffordshire-Bullterrier, ein Bullterrier oder eine Kreuzung zwischen diesen Rassen oder einer dieser Rassen mit einem anderen Hund, dann ist der Hund gefährlich, "weil er gefährlich aussieht".

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephanie Guhrenz, RAin


Rechtsanwältin Stephanie Guhrenz

ANTWORT VON

(9)

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Tel: 04030707270
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