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Wertsachenentwendung ohne Erbschein


| 09.11.2015 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Meine Tante ist im Juli verstorben. Bis auf meine Mutter wollten bzw haben alle das Erbe abgelehnt. Vor Verstreichen der sechswöchentlichen Frist ist auch meine Mutter verstorben. Somit sind mein Vater und ich als Erben nachgerückt. Wir zwei haben/werden das Erbe allerdings auch ausschlagen. Vor dem Tod meiner Mutter wurden von der Verwandtschaft Wertgegenstände entwendet. Zu diesem Zeitpunkt sind wir noch davon ausgegangen, dass das Erbe an meine Mutter geht. Nun haben wir ein Schreiben vom Vermieter meiner Tante bekommen, dass er einen Strafantrag stellen will, da die Entfernung von Wertgegenständen ohne Erbschein ein Diebstahl sei.
Hat er damit recht? Was kann auf uns zukommen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Diebstahl liegt dann vor, wenn man eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache für sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.
Da zum Zeitpunkt der Wegnahme davon ausgegangen worden ist, dass die Mutter erbberechtigt ist, mangelt es insoweit bereits am Vorsatz bzw. der Zueignungsabsicht.

Strafbares Verhalten kann ich daher bei der Wegnahme nicht erkennen. Sie sollten aber beim Nachlassgericht anfragen, ob ein Nachlassverwalter bestellt worden ist. In diesem Fall könnten die Wertgegenstände an diesen herausgegeben werden.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -
Bewertung des Fragestellers 09.11.2015 | 17:15


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