Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wertgutachten

09.04.2007 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Eckart Johlige, Dipl.-Jur.


Sehr gehrte Damen und Herren,
im Rahmen der Testamentsabwicklung musste u.a. ein Wertgutachten für das elterliche Haus erstellt werden. Beide Elternteile leben nicht mehr. Mittlerweile liegt ein Wertgutachten des Gutachterauschusses der Stadt Dortmund vor, der den Wert des Hauses auf 390.000 € beziffert. So war es im Testament meiner Eltern verfügt worden. " Der Wert des Hauses soll ermittelt werden..." Der Gutachterausschuss legt den Verkehrswert jedoch auf 270.000 € fest. Meine Schwester soll das Haus erhalten, ich ein 1/3 des Wertes des Hauses.Was gilt denn nun für die Berechnung nach 1/3 zu 2/3? Der wirkliche Wert oder der Verkehrswert?
Für eine schnelle Beantwortung wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß
Cerekwicki

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen der Möglichkeiten dieser Erstberatung und des beachtlichen Wertes rege ich dringend an, einen auf Grundstücks- und Erbrecht spezialisierten Kollegen vor Ort aufzusuchen.

Ohne das Wertgutachten und das Testament zu kennen, kann man keine ordnungsgemäße Beratung durchführen.

Ich will Ihre Frage jedoch dahingehend beantworten, dass üblicherweise der Verkehrswert bei der Wertermittlung und beim Wertausgleich zugrunde zu legen ist.

Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre (vgl. Legaldefinition in § 194 BauGB).

Es kann daher möglich sein, dass der materielle Wert eines Grundstücks höher zu veranschlagen ist, als sein tatsächlicher erzielbarer Wert. Ob im konkreten Fall der höhere Wert zu berücksichtigen ist, kann letztlich nur durch Auswertung des Gutachtens und Auslegung des Testaments geklärt werden.

Ich hoffe Ihnen jedoch eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69707 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und umfangreiche Antwort. Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle Antwort, vielen Dank ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hallo, ich fand die Antwort sehr hilfreich und vor allen Dingen sehr verständlich geschrieben. Vielen Dank nochmal ...
FRAGESTELLER