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Wertfragebogen: Nachlassmasse am Todestag bestimmen / Land Sachsen


| 19.12.2017 16:01 |
Preis: 30,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Fragen zum Wertfragebogen im Zusammenhang mit der Erteilung eines Erbscheins


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fall ist folgender und trägt sich im Bundesland Sachsen zu:

Person A verstirbt im Jahre 2008.
Person A hinterlässt ein hangeschriebenes Testament, von dem aber nur noch eine Fotokopie erhalten ist.
Person A hinterlässt 4 Erben (1x Schwester, 3x Kinder, Ehemann bereits verstorben).
Die Erben sehen davon ab, einen Erbschein zu beantragen und teilen das Erbe testamentgemäß untereinander auf.
In der Folge liegt heute keine vollständige und belastbare Dokumentation der Nachlassmasse vor.
Die Erben sind zwar teilweise schon länger zerstritten, aber mit der Aufteilung einverstanden und zufrieden.
Person A wird begraben.


Einer der Erben (Person B) bekam von Person A per o.g. Testament ein kleines Grundstück vererbt.
Person B möchte das Grundstück im Jahre 2018 verkaufen (an mich).
Für die Grundbuchänderung wird ein Erbschein benötigt werden.
Von Person B wird ein Erbschein beantragt.
Für den Bearbeitung des Erbscheins soll ein Wertfragebogen ausgefüllt werden.

Fragen:
Was passiert, wenn nur die Felder zum Grundstück ausgefüllt werden und in alle anderen Felder 'unbekannt' eingetragen wird?
Zum Grundbesitz: muß der Einheitswert ermittelt und eingetragen werden, oder reicht der geplante Verkaufswert (1000,- €)?

Vielen Dank, viele Grüße.








22.12.2017 | 17:00

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Wert Fragebogen dient zur Ermittlung der Gebühren für die Erteilung des Erbscheins.

Sofern genaue Werte nicht bekannt sind, so können diese mit ca. angegeben werden oder es kann auch geschrieben werden „nicht genau bekannt". Bei dem Grundstück sind zum einen die Daten, Größe, Lage usw. an zu geben und zum anderen kann als Wert der beabsichtigte Verkaufspreis angegeben werden und als solcher bezeichnet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.





Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Bewertung des Fragestellers 23.12.2017 | 14:34


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