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Wertermittlung des Hauses nach Trennung


21.01.2007 09:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrter Rechtsanwalt,
nach der Trennung von meiner Frau leben ich und mein behinderter Sohn weiterhin im Haus. Beim Bau des Hauses erhilt mein Sohn für den behindertengerechten Umbau ca. 60000 Euro von der gegnerischen Unfallversicherung. U.a. wurde davon auch ein fest eingebauter Etagenlift gekauft. Auch die Wartung des Etagenliftes wird zu 90% von der Versicherung getragen. Der Lift wird ausschließlich von meinem Sohn verwendet. Die anderen behindertengerechten Einbauten werden teilweise auch von mir genutzt.
Da ich meine Frau ihre Hälfte des Hauses auszahlen möchte haben wir das Haus schätzen lassen. Wir Beide sind jeweils zur Hälfte Eigentümer.

Frage:
Muss ich meiner Frau auch die Hälfte des veranschlagten Wertes für den Lift bezahlen, obwohl er so zusagen meinem Sohn gehört und nur von ihm genutzt wird? Eine Wertsteigerung würde auch nur eintreten, wenn zufällig an eine behinderte Person verkauft würde. Andernfall entstünden noch Abrisskosten. Auch die Lebensdauer ist nicht der des Hauses gleichzusetzen.
Wäre es gerechtfertigt den Wert des Liftes aus dem Wert des Hauses herauszurechnen?



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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Der Treppenlift ist mE. als Einbau beim Wert des Hauses zu berücksichtigen. (Wäre er kein Einbau – wovon nicht auszugehen ist – wäre er als Eigentum des Sohnes wertmäßig bedeutungslos).

Bei der selbstgenutzen Immobilie ist der Wert nach dem Sachwertverfahren zu bewerten (BGH FamRZ 1992, 918).

Gem. § 21 WertVO ist der Wert der baulichen Anlagen, wie Gebäude, Außenanlagen und besondere Betriebseinrichtungen, und der Wert der sonstigen Anlagen, getrennt vom Bodenwert nach Herstellungswerten zu ermitteln.

Daher müsste mE der Lift beim SV-Gutachten bewertet und ausgeglichen werden.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de
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