Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Werkvertrag im Ausland

| 21.12.2018 20:48 |
Preis: 65,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Braucht man nach deutschem Recht einen Werkvertrag mit einem ausser Europäischen Unternehmen welche man für eine Tätigkeit ebenfalls im ausser Europäischen Ausland engagieren möchte?

Sehr geehrter Fragensteller,

es ist nicht zwingend den Vertrag deutschem Recht zu unterstellen. Man sollte aber eine Rechtswahl treffen. Sonst wird in der Regel der Ort entscheiden, an dem das Werk zu erstellen ist, welches Recht Anwendung finden wird.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2018 | 21:22

Es geht mir nicht um deutsches Recht sondern ob man das überhaupt machen muss einen Werkvertrag abzuschließen damit man in Deutschland kein Problem bekommt zwecks Scheinselbstständigkeit, Sozialabgaben usw.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2018 | 21:29

Sehr geehrter Fragensteller,

es hätte sich angeboten, dies in der ersten Frage so zu schildern.

Man schließt sowieso immer einen Vertrag ab, wenn man eine Werksleistung erbringt. Egal, ob es ein mündlicher oder schriftlicher Art ist. Die Form eines Vertrages ist nur ein Indiz für die Beurteilung sozialrechtlicher Aspekte. Bei einem Werkvertrag, in dem man Dritte Werke im Ausland erbringen lässt, ist man in der Regel nur Auftraggeber und nicht Arbeitgeber. Insofern wirkt die Frage schon merkwürdig. Letztlich kann man es ohne konkrete Tatsachenschilderung immer noch nicht beurteilen.

Siehe aber https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/auslaendische-arbeitnehmer-sozialversicherung_idesk_PI42323_HI726593.html :

"Wird ein ausländischer Arbeitnehmer von einem deutschen Unternehmen dauerhaft im Ausland beschäftigt, gelten grundsätzlich die Rechtsvorschriften des jeweiligen Beschäftigungsstaates. Das deutsche Unternehmen unterliegt hinsichtlich der Beitrags- und Meldepflichten den Rechtsvorschriften des ausländischen Staates. Der Umfang der Absicherung des Arbeitnehmers ist in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. Wird ein ausländischer Arbeitnehmer von einem deutschen Arbeitgeber vorübergehend ins Ausland entsandt, wäre zu prüfen, ob es sich bei der Auslandstätigkeit um eine Ausstrahlung, eine Entsendung nach dem Recht des jeweiligen Abkommens oder um eine Entsendung nach der Verordnung (EG) über soziale Sicherheit Nr. 883/2004 handelt."

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Bewertung des Fragestellers 23.12.2018 | 09:30

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?