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Werkvertrag Neubau EFH

27.10.2013 16:54 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wie sieht beim Werkvertrag zum Bau eines EFH auf einem bereits erworbenen Grundstück ein Zahlungsplan ( Teilzahlungen der Bausumme gemäß Baufortschritt ) aus, der für den Auftraggeber ein vertretbares Risiko darstellt ?

27.10.2013 | 17:38

Antwort

von


(1218)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Ihre Frage läßt sich nicht dahingehend beantworten, als daß man einen Zahlungsplan aufstellt, der als der allein richtige und richtungsweisende anzusehen ist.

Grundsätzlich kann man sagen, daß der Auftraggeber am Sichersten gestellt ist, je weniger er zu Beginn und während des Bauvorhabens zahlt. Hätte der Auftraggeber also erst nach Abnahme der Bauausführung zu zahlen, wäre das die sicherste Verfahrensweise. Am Schlechtesten stünde sich der Auftraggeber, würde er mit dem vollständigen Werklohn in Vorleistung treten. Das sind also die "Eckpunkte". Dazwischen gibt es unzählige Variationen, wovon man sich auf eine mit dem Auftragnehmer einigen muß.


2.

Wird das Haus von einem Generalunternehmer erstellt, wovon ich in Ihrem Fall ausgehe, wird der Unternehmer die Zahlungsmodalitäten diktieren und deren Akzeptanz zur Voraussetzung zum Abschluß eines Vertrages machen. Der Bauherr hat in diesem Fall meist wenig Einfluß auf die Vertragsgestaltung.


3.


Die Raten können nach der Makler- und Bauträgerverordnung folgendermaßen aussehen:

30 % der Vertragssumme nach Beginn der Erdarbeiten,

28 % nach Rohbaufertigstellung, einschließlich Zimmererarbeiten,

5,6 % für die Herstellung der Dachflächen und Dachrinnen,

2,1 % für die Rohinstallation der Heizungsanlagen,

2,1 % für die Rohinstallation der Sanitäranlagen,

2,1 % für die Rohinstallation der Elektroanlagen,

7 % für den Fenstereinbau, einschließlich der Verglasung,

4,2 % für den Innenputz, ausgenommen Beiputzarbeiten

2, 1 % für den Estrich,

2, 8 % für die Fliesenarbeiten im Sanitärbereich,

8,4 % nach Bezugsfertigkeit und Zug um Zug gegen Besitzübergabe,

2, 1 & für die Fassadenarbeiten,

3, 5 % nach vollständiger Fertigstellung.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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