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Werkvertrag/ Mündliche Absprache

04.08.2018 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:00

Zusammenfassung: Beim Zusammenspiel der verschiedenen Gewerke eines Hausbaus kann es zu Planungsfehlern kommen. Auch eine mündliche Abrede ist grundsätzlich verbindlich. Allein der Nachweis einer solchen Abrede bereitet immer wieder Probleme.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind gerade beim Hausbau. Im Ausführungsgespräch (Beteiligte: Mein Schwiegervater, Ich, Bauleiter und Planer der Fertighausbaufirma) wurde mündlich festgelegt, dass wir eine Lüftungsanlage möchten. Diese Lüftungsanlge wir aber später mit dem Sanitärfachbetrieb planen und mit diesem abrechnen. Da zu dem Betrieb der Lüftungsanlage Öffnungen durch die Betondecke benötigt werden (7 Stück) wollte sich der Plander mit der Sanitärfirma bereits abstimmen und darum kümmern, dass diese bereits bei Gießen der Betondecke berücksichtigt werden. Kosten wären hierfür ca.350 Eur entstanden. Der Planer hat dies jedoch im Anschluss an unser Gespräch nicht gemacht. Von der Sanitärfirma mussten nun 7 Kernbohrungen für insgesamt 1.700 Eur gemacht werden. Der Planer sagt er weiß davon nichts dass er sich darum kümmern sollte ( weiterer Fall: die Aussparung unserer Treppe hätte sollen auch 10 cm breiter sein, auch dies hat er vergessen) und Bauleiter erinnert sich zwar an das Gespräch doch wir hätten der Firma die exakte Position der Löcher in der Betondecke mitteilen sollen. Das wäre so nicht vereinbart gewesen, dass sich der Planer darum kümmert. Mein Schwiegervater erinnert sich auch an die Aussage des Planers. Die Hausbaufirma will uns nicht Entgegenkommen. In den Ausführungsplänen steht unter Extras : Photovoltaikanlage bauseits = hier kümmere ich mich um alles und: Lüftungsanlage. Wir haben uns auf die Hausbaufirma verlassen und auf die mündliche Zusage sich darum zu kümmern, sonst hätte ich natürlich die Position der Löcher für die Lüftungsrohre mitgeteilt.
04.08.2018 | 13:56

Antwort

von


(168)
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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

auch ein mündlicher Vertrag ist ein Vertrag. Allein der Nachweis der entsprechenden Abreden vor Gericht bereitet erfahrungsgemäß immer wieder Probleme. Befindet sich im Vertrag eine Schriftformklausel etwa dahingehend, dass alle Abreden schriftlich erfolgen müssen (meist am Ende eines solchen Bauvertrags)?

Je besser Sie die vertraglichen Nebenabreden aber dokumentiert haben, etwa durch Gesprächsnotizen oder ein Tagebuch, umso besser stehen Ihre Chancen auf Schadensersatz gem. § 280 Abs. 1 BGB wegen des Planungsfehlers.

Sie sollten daher die Hausbaufirma unter Fristsetzung von zwei Wochen auffordern, die Mehrkosten in Höhe von 1.350 EUR zu übernehmen, die dadurch entstanden sind, dass sich die Hausbaufirma an die Abrede nicht gehalten hat.

Im Rahmen eines Mandats kann ich Ihre Interessen gegenüber der Hausbaufirma gerne wahrnehmen. Mailen Sie mir dazu einfach den Bauvertrag nebst sonstigem Schriftverkehr an meine im Profil angegebenen Kontaktdaten. Ich würde hier dann eine Akte für Sie anlegen und Ihnen die Mandatsunterlagen zusenden.

Mit den besten Grüßen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.08.2018 | 08:39

Danke für die Antwort.
Ja im Bauwerkvertrag steht, dass alle Nebenabreden schriftlich vereinbart werden müssen. Ich möchte rechtlich noch nichts unternehmen sonst kommt der Bau ins Stocken. Ich suche nochmal ein Gespräch. Was kostet ca. Ihr Rechtsbeistand in diesem Fall? Wie sehen Sie grob die Erfolgsaussichten? Schriftlich im Werkvertrag steht nichts von Löcher. Und Lüftungsanlage. Nur bei den konkreten Ausführungsplänen steht : Lüftungsanlage: als Baufirma hätte man müssen auch daran denken müssen wenn der Kunde das wünscht oder ? Kann man sich darauf beziehen ..? Ein Laie ist da Evtl. Mit überfordert ..? Oder vor Bestellung der Betondecke hätte die Firma nochmal Rücksprache halten müssen ob da Löcher. Rein sollen .., da ja bekannt war dass wir so eine Lage zwingend wollen da meine Frau Asthmatikerin ist und wir aktuell auch eine haben.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.08.2018 | 09:00

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

eine Individualabrede hat Vorrang vor einer Schriftformklausel. Und in der Tat hätte die Baufirma bei diesem Wunsche - Lüftungsanlage - daran denken müssen. Sofern auch die Planung übernommen wurde, ist stets eine wirtschaftlich günstige Planung gefordert. Das fahrlässige Verursachen von Mehrkosten dürfte daher sicherlich als ein Mangel der Planung zu werten sein.

Daher halte ich die Chancen durchaus für gut. Gerne können Sie mich wegen eines unverbindlichen Angebots unter meinen im Profil angegebenen Adressdaten kontaktieren. Mailen Sie mir gerne den Bauvertrag, dann sehen wir weiter.

Beste Grüße und bis dahin

Andreas Neumann

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