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Werkstatt verursacht auf Probefahrt Steinschlag und verweigert Schadensbehebung

| 13.08.2013 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Haftung für Schaden durch Steinschlag

Am 14.06.2013 habe ich bei der Werkstatt in Berlin mein Fahrzeug von einer Flüssiggasumrüstung abgeholt. Leider habe erst abends festgestellt, dass die Windschutzscheibe einen derben Steinschlag hatte mit zwei Rissen rechts und links vom Krater. Ich bin am nächsten Tag wieder hin, der Mechanier hat sofort zugegeben, dass der Schaden während der Kalibrierungsfahrt passiert ist, ich habe mir dann hierüber eine schriftliche Bestätigung ausdrucken lassen.
Zur Schadensminimierung wurde vereinbart, dass ich zunächst versuchen soll, den Schaden bei Carglass reparieren zu lassen. Dies ist am 02.07.2013 geschehen, Kosten hat meine Versicherung übernommen. Leider ist der Schaden nicht zufriedenstellend verschwunden, insbesondere bei Sonnenlicht sind die Risse gut sichtbar. Auf meine Bitte einer Schadensübernahmebestätigung hat mir der Inhaber gestern mitgeteilt, dass er mit Verweis auf höhere Gewalt eine Kostenübernahme für den Austausch der Windschutzscheibe (ca. EUR 1.300) ablehnt.

Meine Frage ist jetzt: wie stehen meine Chancen, den Schadenersatz gerichtlich einzuklagen ? Wie sieht das mit dem Alt-für-Neu-Abzug aus (Fahrzeug ist 10 Jahre alt) ?

13.08.2013 | 14:19

Antwort

von


(2373)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Werkstatt haftet nur bei einem Verschulden. Wie Sie so ein Verschulden beweisen können, ist derzeit aber nicht ersichtlich.

Man könnte zwar mit einem zu dichten Sicherheitsabstand argumentieren. Aber wenn die Gegenseite ihrerseits Zeugen hat, sind die Aussichten ungünstig.

Daher befürchte ich, dass schon dem Grunde nach eine Haftung der Werkstatt entfällt.

Ein Abzug Neu-für-Alt ist aber nicht vorzunehmen. Durch den Einbau einer neuen Windschutzscheibe haben Sie keine Aufwendungen eingespart, da ein Gebrauchtmarkt für Pkw-Glasscheiben nicht vorhanden ist ( LG Osnabrück, Urteil vom 17.01.1996; Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20S%2040/95" target="_blank" class="djo_link" title="LG Osnabrück, 17.01.1996 - 1 S 40/95">1 S 40/95</a>).

Wenn die Reparatur hingegen nicht sachgerecht ist, sollten Sie einen Gutachter mit der Feststellung beauftragen und dann mit der Reparaturwerkstatt sprechen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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Bewertung des Fragestellers 15.08.2013 | 13:03

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